REP-TALK #04: Von Kostendruck bis Nachhaltigkeit – neue Realität für Fahrzeugreparateure
Posted by: Mario Borri
Die nächste Ausgabe des Web TV Formats REP-TALK, der Talkshow für die Schweizer Fahrzeugreparaturbranche, wird bei Carvolution in Langenthal (BE) aufgezeichnet. REP-TALK #04 ist ab dem 26. März ab 17 Uhr online verfügbar.
Bevor die Branche in die Zukunft steuert, lohnt sich ein genauer Blick auf die zentralen Entwicklungen, die Werkstätten heute wie morgen prägen. Moderator Enzo Santarsiero widmet sich mit seinen Gästen in REP-TALK #04 genau diesen Fragen – pointiert, praxisnah und mit Blick auf die entscheidenden Stellschrauben der kommenden Jahre.
Die Themen
1. Stundenansatzentwicklung: Heute und in Zukunft
Die Entwicklung der Stundenverrechnungssätze steht zunehmend unter dem Einfluss von Kostensteigerungen, Fachkräftemangel und steigenden Qualitätsanforderungen. Gleichzeitig werfen neue Technologien und Marktveränderungen die Frage auf, wie sich Stundenansätze künftig nachhaltig gestalten lassen.
2. Erwartungen der Flottenbetreiber an Autoreparaturbranche
Flottenbetreiber stellen heute deutlich höhere Anforderungen an Reparaturbetriebe als noch vor wenigen Jahren. Neben Kostentransparenz und Geschwindigkeit rücken Verlässlichkeit, Standardisierung und digitale Prozesse immer stärker in den Fokus.
3. OEM-Vorgaben der Automobilhersteller
Automobilhersteller verschärfen kontinuierlich ihre technischen, organisatorischen und qualitativen Vorgaben für Reparaturbetriebe. Diese OEM-Richtlinien beeinflussen Investitionen, Prozesse und Qualifikationen und stellen Betriebe vor wachsende Herausforderungen.
4. Nachhaltigkeitsnachweis und Subventionen
Nachhaltigkeit entwickelt sich vom freiwilligen Engagement zur wirtschaftlichen Notwendigkeit. Gesetzliche Vorgaben, Förderprogramme und Subventionen erfordern zunehmend belastbare Nachhaltigkeitsnachweise und eine strategische Auseinandersetzung mit Umwelt- und Ressourcenthemen.
Die Gäste
Marco Venturini, Managing Partner, CEO, Helvetic Motion AG
«Im europäischen Vergleich fahren wir in der Schweiz stets Neuwagen. Ein gebrauchtes Fahrzeug, darf auch mal einen kleinen Kratzer oder ein Beulchen haben. Die Autovermieter bezahlen da oftmals versteckte Restwertstützen an die Importeure.»
Massimo Di Giovanni, COO & VR, TDC Gruppe
«Die OEM-Vorgaben bleiben Taktgeber. Neue Anforderungen in den Betrieben treiben den Stundenansatz. Eine effiziente Mobilität strebt den Schnittpunkt von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit an.»
Nicola Schraven, Leiter Innovation & Support, AMAG Automobil und Motoren AG
«Wir achten OEM Vorgaben – und setzen zugleich kraftvolle Zeichen für eine nachhaltige Zukunft.»
Philipp Lesemeister, CPO, Carvolution AG
«OEM-Vorgaben sind wichtig für Qualität und Sicherheit, aber sie dürfen Reparaturen nicht unnötig verhindern. Die Zukunft der Branche liegt darin, verantwortungsvoll zu reparieren, statt vorschnell zu ersetzen.»
Ausstrahlung
Donnerstag, 26. März 2026, ab 17 Uhr.



