29. Februar 2012

Ebay ändert Zahlungsabwicklung

Die Online-Handelsplattform Ebay ändert im Sommer ihre Zahlungsabwicklung. Die relevanteste Neuerung für Garagisten, die über das Portals Autos anbieten: Die ersteigerten oder gekauften Artikel werden nicht mehr direkt beim Verkäufer, sondern zunächst an Ebay bezahlt.

Ebay ändert Zahlungsabwicklung

Das neue System soll den Käufern mehr Sicherheit bringen, erläuterte Ebay den Schritt. Private Verkäufer werden mit dem neuen System sieben Tage auf ihr Geld warten müssen, für gewerbliche Verkäufer wird eine zusätzliche Gebühr von zwei Prozent eingeführt.

 

Bezahlt werden kann per Banküberweisung, Kreditkarte oder Lastschrift sowie über den hauseigenen Zahlungsdienstleister PayPal. Wenn das Geld an Ebay bezahlt wurde, bekommt der Verkäufer Bescheid und muss den Artikel losschicken. Ab dem Moment, wo er als versendet markiert wurde, starten die unterschiedlichen Auszahlungsfristen. Für gewerbliche Verkäufer, die eine längere Ebay-Historie habe und den Mindeststandards der Plattform genügen, liegt sie bei einem Tag.

Alle anderen gewerblichen Anbieter müssen auf ihr Geld sieben Tage
plus die erwartete Versanddauer warten. Mit der zusätzlichen Gebühr sind alle Zahlungswege abgedeckt - das heisst, auch die heutige separate PayPal-Gebühr entfällt. Auf private Verkäufer kommen keine zusätzlichen Kosten zu, und auch sie werden die bisherige PayPal-Gebühr nicht bezahlen müssen. Eine Banklizenz benötigte Ebay für das neue System nicht, weil es kein erlaubnispflichtiger Dienst sei. (pd/ml)


www.ebay.ch

 

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