08. April 2021

autotecnica.ch vs. aftermarket-CH: «Es gibt kein besser oder schlechter»

Im Herbst finden in der Schweiz zwei grosse Autozuliefermessen kurz nacheinander statt: Die autotecnica.ch vom 4. bis 7. November in Zürich und die aftermarket-CH vom 10. bis 13. November in Bern. Wir wollten von Peter Krieg (autotecnica.ch) und Jean Daniel Goetschi (aftermarket-CH) wissen, welches die bessere Messe für die Schweizer Aftermarket-Branche ist.

autotecnica.ch vs. aftermarket-CH: «Es gibt kein besser oder schlechter»

Die autotecnica.ch findet seit sechs Jahren im Rahmen der Auto Zürich statt. Quelle: AW Verlag AG

autotecnica.ch vs. aftermarket-CH: «Es gibt kein besser oder schlechter»autotecnica.ch vs. aftermarket-CH: «Es gibt kein besser oder schlechter»autotecnica.ch vs. aftermarket-CH: «Es gibt kein besser oder schlechter»

Interview: Mario Borri

AUTO&Wirtschaft: Wie sinnvoll finden sie es, dass die beiden dasselbe Zielpublikum ansprechenden Messen praktisch zur gleichen Zeit stattfinden?
Jean-Daniel Goetschi (JG):
Ich glaube, zu Zeiten von Corona müssen wir nicht über Sinn und Unsinn debattieren. Gewisse Sachen sind aktuell einfach nicht vermeidbar und – sagen wir – vielleicht suboptimal. Wobei ich dies mit Zusammenhang mit der autotecnica.ch in Zürich und der aftermarket-CH gar nicht als derart störend empfinde, da sich die beiden Messen vom Zielpublikum auch im Aftermarket-Bereich unterscheiden. Die Auto Zürich ist eher eine klassische Publikumsmesse. Die aftermarket-CH ist stark im B2B-Bereich verankert. Wir richten uns auch an Besucherinnen und Besucher aus dem Garagen-, Werkstatt- und Carrosseriebereich und sind keine klassische Automesse, die jetzt den Genfer Autosalon ersetzen will.
Peter Krieg (PK): Dies ist in der Tat bedauerlich. Das betrifft vor allem jene Aussteller, welche von beiden Plattformen profitieren möchten. Ein Auftritt an beiden Messen ist mit enormem Aufwand verbunden, was ich zuletzt bei der Baumgartner AG beobachten konnte. Zum Glück gibt es eine gewisse Abgrenzung, die es Ausstellern möglich macht, sich je nach Branchenzugehörigkeit eher zum einen oder anderen hinzugezogen zu fühlen.

Warum soll die Schweizer Aftermarket-Branche in Bern und nicht in Zürich ausstellen?
JD: Wie gesagt: Das ist nicht eine Frage von entweder oder. Wir haben in Bern auch im Aftermarket-Bereich die zentralen Anbieter vor Ort und werden das Messeformat auch darüber hinaus weiterentwickeln.
PK: Die autotecnica.ch beherbergt nun schon sechs Jahre die Zulieferindustrie für das Garagengewerbe während der Auto Zürich Car Show. Die transport-CH macht mit den traditionellen Zulieferern der Halle 1 dasselbe und verpackt diese nun unter dem kommunikativen Mantel der aftermarket-CH. Damit spielen in Zürich die Pw-ler und in Bern die Lw-ler jeweils die erste Geige und jeder kann für sich abwägen, wo er sich vorrangig sieht. Da gibt es kein besser oder schlechter. 

Wie könnten sich die beiden Messen ergänzen?
JD: Die aftermarket-CH ist keine Auto Ausstellung. Sie richtet sich ganz klar an ein Fachpublikum und deckt den Aftermarketbereich für Nutzfahrzeuge mit weit über 100 Ausstellern ja schon seit Jahren ab. Diesen Bereich haben wir jetzt auf Anfrage der Aussteller für den Personenwagenbereich in Absprache mit Swiss Automotive Aftermarket und carrosserie suisse weiterentwickelt, so dass der Zulieferbereich in Bern jetzt umfassend vor Ort ist – also für die Pw- wie die Nutzfahrzeugbranche.
PK: Es ist die Frage, inwieweit sie dies müssen. Wir sprechen hier von zwei Branchen und das sind für viele möglicherweise auch zwei Welten.

www.transport-ch.com
www.aftermarket-ch.com
www.auto-zuerich.ch
www.autotecnica.ch

Lesen sie das ganze Interview in der April-Ausgabe von AUTO&Wirtschaft, die sie in diesen Tagen in ihrem Briefkasten finden. 

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