Bundesrat bleibt hart: Verkaufsflächen bis 11. Mai geschlossen
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Der Bundesrat hat kein Einsehen mit dem Schweizer Autogewerbe. Auf das Schreiben des AGVS mit der Bitte, Showrooms ebenfalls am 27. April öffnen zu dürften, ging der Bund nicht ein.
Der AGVS muss den Entscheid respektieren. «Aber wir verstehen nicht, wieso der Bundesrat eine Lockerung für unzulässig hält», sagt AGVS-Zentralpräsident Urs Wernli. «Die Massnahmen zum Gesundheitsschutz sind im Autohandel zweifellos erfüllt.»
Schon am 7. April hatte der AGVS seine Strategie für einen «Smart Restart» vorgestellt. Im Dokument, das gemeinsam mit Auto-Schweiz erarbeitet wurde, wurde klar aufgezeigt, wie die Hygiene- und Sicherheitsmassnahmen in den Showrooms und den offenen Verkaufsflächen eingehalten würden.
Das Festhalten des Bundesrats am Entscheid, die Showrooms bis am 11. Mai zu schliessen, ist eine Enttäuschung für den AGVS und vor allem für die Mitgliederbetriebe. Der Autohandel ist nach dem Lockdown der Schweizer Wirtschaft praktisch zum Erliegen gekommen.
AGVS-Zentralpräsident Urs Wernli und Vizepräsident Pierre Daniel Senn hatten den Bundesrat in einem Schreiben vom vergangenen Freitag gebeten, eine Öffnung sämtlicher Autowaschanlagen und der Showrooms am 27. April zu erlauben. Während alle Waschanlagen am kommenden Montag ihren Betrieb wieder aufnehmen dürfen, muss sich der Handel noch weitere Zeit gedulden. (pd/mb)
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