09. März 2020

Panolin unterstützt die Lage mit eigenem, neuentwickeltem Desinfektionsmittel

Eigentlich ist Panolin bekannt als Hersteller von Schmierstoffen wie Motoren-, Getriebe- oder Hydrauliköle. Nun hat Panolin in kürzester Zeit auf die momentane Situation und den Mangel an Desinfektionsmittel reagiert und ein eigenes Desinfektionsmittel entwickelt. Dieses heisst Panolin Cura und ist ab sofort verfügbar.

Panolin unterstützt die Lage mit eigenem, neuentwickeltem Desinfektionsmittel

Bild: ZVG

Aufgrund der Allgemeinverfügung vom 28.02.2020 des Bundesamtes «Anmeldestelle für Chemikalien» hat Panolin ihr eigenes Händedesinfektionsmittel namens Panolin Cura entwickelt. Da zur Zeit Desinfektionsmittel Mangelware sind, hat sich die Geschäftsleitung entschieden, einen aktiven Beitrag zu leisten, um die Versorgungslage zu unterstützen.

 

Panolin stellt das eigene Desinfektionsmittel primär für Mitarbeitende, Ärzte und Spitäler her. Aufgrund der begrenzten Menge muss Panolin priorisieren. «Wir können aktuell rund 800 Liter Panolin Cura herstellen. Daher stehen Mitarbeitende, Ärzte und Spitäler an erster Stelle», so Sarah Mohr-Lämmle. Für Stammkunden wird ebenfalls ein Anteil an Desinfektionsmittel bereitgestellt. Eine limitierte Menge soll zudem Privaten angeboten werden. Diese können via www.oilshop.ch auf den Artikel in der 1 Literflasche zugreifen.

 

Die vom Bund erlassene Allgemeinverfügung sagt, dass im Prinzip jeder Desinfektionsmittel herstellen und in den Verkehr bringen darf. Es sind jedoch gewisse Mindestauflagen einzuhalten. Auf Basis dieser Allgemeinverfügung ist Panolin Cura entstanden. Inwieweit Ärzte und Spitäler solche Händedesinfektionsmittel einsetzen dürfen ist der Panolin nicht klar und liegt im Verantwortungsbereich des Anwenders. «Wir sind keine Spezialisten auf dem Gebiet der Virologie oder Bakterienvernichtung. Auf Anfrage werden wir daher den Medizinern volle Transparenz und Einblick in die Formulierung gewähren. Ein Novum in der Firmengeschichte, so Sarah Mohr-Lämmle, da Formulierungen stets unter Geheimhaltung stehen».

 

Aufgrund der Dringlichkeit greift Panolin für das Desinfektionsmittel auf die an Lager stehenden Gebinde zurück. Zurzeit kann Panolin Cura in UN-geprüften 5 Literkanistern (4 kg Inhalt) und 1 Literflaschen gekauft werden. UN-Verpackungen sind nötig, da diese Art von Chemie als Gefahrengut eingestuft wird. Panolin Cura wird nur temporär und so lange Vorrat verkauft.

 

Die Idee, ein eigenes Desinfektionsmittel herzustellen, stammt von einigen Mitarbeitenden. «Da Desinfektionsmittel zur Zeit fast überall ausverkauft ist, kamen Mitarbeitende ins Labor und fragten, ob wir selber Desinfektionsmittel herstellen können», sagt Dr. Patrick Galda, Leiter Entwicklung und Mitglied der Geschäftsleitung der Panolin Production AG. «Wir haben die Idee sofort aufgenommen, uns an die Arbeit gemacht und nun sind wir bereit zu produzieren», so Galda. «Die Entwicklung, Formulierung, Erprobung und Herstellung hat einige Tage in Anspruch genommen» so Silvan Lämmle, CEO Panolin AG. «Geld verdienen werden wir damit nicht wirklich. Zu viele Stunden hat die Entwicklung gekostet, um diese auf die kleine Menge abzuwälzen. Aber darum geht es jetzt nicht. Wir kalkulieren einen Produktpreis und keinen Marktpreis», so Lämmle weiter. (pd/ir)

 

www.panolin.com

 

 

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