02. März 2020

VW dreht den Gashahn zu

Der VW-Konzern wird sich auf die Entwicklung von batteriebetriebenen Elektroautos konzentrieren. Andere Antriebstechnologien bleiben auf der Strecke – dazu gehört auch der Erdgasantrieb. Das berichtet die Automobilwoche in ihrem neusten Newsletter.

VW dreht den Gashahn zu

Bald Geschichte: Audi A5 G-tron.

VW-Chef Herbert Diess setzt ganz auf die Elektromobilität. «Die Gasantriebe werden wir auslaufen lassen», sagte er seinen Entwicklern, wie das «Handelsblatt» berichtet. Bisher gab es sowohl von der Kernmarke VW Pw als auch von den Tochtermarken Audi, Skoda und Seat Autos mit Erdgasantrieb. Diese hätten sich jedoch am Markt nicht durchgesetzt, sagte Diess, zudem sei der Beitrag zum Klimaschutz zu gering.

 

VW kämpft ebenso wie die anderen Hersteller damit, die strengen CO2-Grenzwerte der EU einzuhalten. Elektroautos gelten momentan als der schnellste Weg zum klimaneutralen Fahren. Doch die Entwicklungskosten sind enorm, zumal die Hersteller nebenbei Milliarden in vernetztes und autonomes Fahren investieren. Aus diesem Grund fokussiert Diess die Entwicklungsausgaben von VW auf die E-Mobilität.

 

 

Andere Hersteller bieten zwar auch Elektroautos an, sind aber weniger konsequent und halten sich mehrere Möglichkeiten offen, indem sich parallel in verschiedene Technologien investieren. Als grösster Hoffnungsträger neben dem reinen Elektroauto gilt momentan der Brennstoffzellenantrieb. Diess glaubt nicht daran, dass die Brennstoffzelle sich in den kommenden zehn Jahren durchsetzt. Konkurrenten wie Toyota oder Hyundai haben allerdings schon heute entsprechende Autos im Programm. (pd/mb)

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