26. November 2019

Schweizer hängen noch stark am eigenen Auto

Die Popularität des Autos ist trotz veränderter Mobilitätsgewohnheiten weiterhin ungebrochen. Dies geht aus der heute veröffentlichten Studie «The Road Ahead: The Future of Mobility Report» der Avis Budget Group hervor.

Schweizer hängen noch stark am eigenen Auto

«The Future of Mobility Report» untersuchte die aktuelle sowie die künftige Mobilitätslandschaft der Märkte in Europa und Asien. Der Anbieter von Mobilitätslösungen hat hierzu Verbraucheruntersuchungen aus 16 Märkten in Europa und Asien analysiert und kommt zu dem Schluss, dass das Auto noch lange nicht am Ende ist. Jedoch wird es in den nächsten zehn Jahren zu einer starken Entwicklung des On-Demand-Marktes für Autos kommen.

 

 

Für 82 Prozent der Befragten ist der Besitz eines Autos momentan noch wichtig, 77 Prozent besitzen eines und fast 50 Prozent bezeichnen es als ihr «ideales Fortbewegungsmittel». Dies wird sich jedoch ändern, da mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Befragten der Meinung ist, dass der Besitz eines eigenen Autos in den nächsten zehn Jahren nicht die bevorzugte Art und Weise bleiben wird, um auf ein Auto zuzugreifen. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) ist zudem bereit, das eigene Auto aufzugeben und stattdessen Miet-, On-Demand- oder Abonnementdienste zu nutzen. Tatsächlich gaben 59 Prozent der Befragten an, dass sie für die kommenden Jahre ein grösseres Angebot an Abonnement- und On-Demand-Diensten für Autos und Lieferwagen erwarten.

 

 

Und in der Schweiz? Hierzulande finden immer noch 72 Prozent der Befragten, dass es wichtig ist, ein eigenes Auto zu besitzen. 32 Prozent sind ausserdem der Meinung, dass das eigene Auto auch in den nächsten zehn Jahren die beliebteste Form der Fortbewegung mit dem Auto bleiben wird; 22 Prozent glauben, dass Carsharing-Services beliebter sein werden. Aber immerhin können sich 50 Prozent der Schweizer vorstellen, statt eines eigenen Autos einen langfristigen Miet- oder Abonnement-Service zu nutzen – sofern die Abwicklung sich praktisch und einfach gestaltet.

 

 

Doch was würde die Schweizer dazu motivieren, sich vom eigenen Auto zu trennen? Den grössten Anreiz stellt demnach eine finanzielle Ersparnis dar (65 Prozent), gefolgt von einer Verbesserung der öffentlichen Verkehrsanbindung (19 Prozent) und der Sorge um die Umwelt (16 Prozent). Aber um eine neue Art des Zugangs zu einem Auto ausprobieren zu wollen, müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen: So wünschen sich 41 Prozent eine Lösung, die in ihrer Region allgegenwärtig ist, 34 Prozent möchten sich dabei auf eine vertrauenswürdige oder ihnen bekannte Marke verlassen. Für 15 Prozent dagegen ist die Reglementierung durch die Regierung wichtig, während neun Prozent der Empfehlung eines Freundes vertrauen.

 

 

Keith Rankin, President International der Avis Budget Group, sagt: «Angetrieben von technologischen Fortschritten und dem Einfluss von Diensten wie Amazon, Netflix und Spotify wollen die Menschen heute per Knopfdruck auf Produkte und Dienstleistungen zugreifen. Dies hat sich auch auf die Mobilitätsbranche ausgewirkt und zu der Entwicklung geführt, die wir heute erleben: von der Möglichkeit sofort ein Taxi zu buchen bis hin zur Anmietung eines Autos für einen einwöchigen Urlaub funktioniert heute alles über das Smartphone. Unser Bericht zeigt also, dass der Bedarf an Flexibilität und sofortigem Zugang steigt, was zu einer veränderten Einstellung gegenüber dem Besitz eines eigenen Autos führt».

 

 

«Veränderte Bedürfnisse und die Ausweitung der Sharing Economy bieten sowohl Herausforderungen als auch Chancen für die Mobilitätsbranche. Unser Report hat gezeigt, dass die Verbraucher neben vernetzten und integrierten On-Demand-Diensten weiterhin Bequemlichkeit zu einem vernünftigen Preis erwarten.»

 

 

„Es ist unerlässlich, dass verschiedene Mobilitätsakteure zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die zukünftigen Bedürfnisse der Verbraucher erfüllt werden. Wir haben den Erfolg solcher Kooperationen durch diverse Partnerschaften beispielsweise mit Via und Lyft oder mit Ford und Continental unter Beweis gestellt. Dadurch wird deutlich, wie die Branche zusammenarbeiten kann, um die gewünschten vernetzten und On-Demand-Services bereitzustellen. Diese können aus den verschiedensten Bereichen stammen: von einem Technologiegiganten, der ein modernes 5G-Netz liefert, bis zu lokalen öffentlichen Akteuren, die mit dem privaten Sektor zusammenarbeiten, um den Bürgern einen verbesserten Zugang zu Elektroautos zu ermöglichen."

 

 

www.avisbudgetgroup.com

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