Seat testet Drohnenpost im Werk in Martorell
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Das Seat-Werk in Martorell ist die erste spanische Produktionsstätte, die bei der Lieferung von Fahrzeugteilen auf Drohnen setzt.
In Zusammenarbeit mit dem Logistikdienstleister Grupo Sesé hat der spanische Automobilhersteller einen Service eingeführt, der das Logistikzentrum von Sesé in Abrera über Drohnen mit dem Seat-Werk in Martorell verbindet. Die spanische Agentur für Flugsicherheit (AESA) überwacht das Pilotprojekt. In der Testphase planen Sesé und Seat mehrere Drohnenflüge pro Tag.
Die etwa zwei Kilometer lange Strecke, die die beiden Unternehmen trennt, legen die Drohnen in 15 Minuten zurück. Die Anlieferung benötigter Fahrzeugteile per Lastwagen dauerte bislang etwa 90 Minuten. Der CO2-Ausstoss der Drohnen ist erheblich geringer als der eines herkömmlichen Lastwagens, da zur Aufladung der Akkus erneuerbare Energien genutzt werden.
Ein Beispiel für die Transformation des Werks ist auch die Planung der Lieferkette, für die Seat etwa Simulations-Werkzeuge, Smart-Picking-Lösungen und autonome Navigationssysteme einsetzt. Darüber hinaus nutzt das Unternehmen Big-Data-Lösungen und künstliche Intelligenz, um die wichtigsten Anlagen und Infrastrukturen der Lieferkette in Echtzeit zu überwachen und zu steuern. (pd/ir)
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