16. April 2019

Audi AI:ME Dieses Auto spricht mit Fussgängern

Audi hat mit dem Audi AI:ME ein kompaktes Showcar für die Messe Auto Shanghai 2019 gezeigt, das elektrisch und autonom fährt, sich mit Fussgängern verständigen und den Insassen die Zeit an Bord angenehmer machen soll.

Audi AI:ME Dieses Auto spricht mit Fussgängern
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Was machen Fahrer autonomer Autos während der Zeit, in der sie von A nach B gebracht werden? Diese Frage stellen sich Autodesigner aller Marken und haben dazu das Konzept des postmodernen Lagerfeuers erdacht: Die Nutzer sitzen sich mehr oder minder gegenüber, können sich unterhalten oder sich informieren beziehungsweise vor sich hindösen. Meist handelt es sich dabei um Vans oder um grosse Fahrzeuge der Oberklasse. Audi hat das Konzept auf ein Kompaktfahrzeug übertragen.

 

Beim Audi AI:ME, der für die Automesse in Schanghai entworfen wurde, sollen sich die Passagiere dank automatisierten Fahrens auf Level 4 ihre Zeit frei einteilen können – ein Fahrer ist nicht unbedingt erforderlich. Lenkrad und Pedalerie sind aber vorhanden.

 

Das Fahrzeug ist 4,30 m lang und 1,90 m breit. Mit einem Radstand von 2,77 m und der Höhe von 1,52 m ist jedoch bisher kaum ein Kompaktfahrzeug unterwegs: Möglich macht das der Verzicht auf Getriebetunnel und andere raumgreifende Techniken. Der Motor wurde auf der Hinterachse montiert und erreicht 125 kW (170 PS).

 

Der Audi AI:ME ist als Zwei-plus-x-Sitzer konzipiert und mit Einzelsitzen ausgerüstet. Bei Bedarf finden bis zu vier Personen Platz. Unterhalb der Windschutzscheibe ist ein OLED-Display in voller Breite eingebaut, das per Eyetracking bedient werden soll, wie Audi schreibt. Zudem hat das Fahrzeug VR-Brillen an Bord, mit denen die Nutzer ins Internet gehen, spielen oder Filme ansehen können.

 

Für einen bequemen Einstieg sollen die grossen, gegenläufig öffnenden Türen vorn und hinten gut geeignet sein. Mittels Lichtsignalen soll das Fahrzeug mit weiteren Verkehrsteilnehmern kommunizieren, vor allem mit Fussgängern und Zweiradfahrern. So soll Fussgängern etwa signalisiert werden, dass das Auto sie erkannt hat und sie über die Strasse winken. Auch der Ein- und Ausstiegsbereich soll mit Licht markiert werden.

 

Das Fahrzeug soll vornehmlich für die Stadt geeignet sein, weshalb auf hohe Beschleunigungswerte und Endgeschwindigkeiten zur Erhöhung der Reichweite verzichtet wurde. Der Akku ist mit 65 kWh dennoch recht gross. Eine Reichweite für ein Konzeptauto hat Audi nicht angegeben. (pd/ir)

 

www.audi.ch

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