21. Januar 2019

Amag-Bilanz 2018: Im Vorwärtsgang trotz Hindernissen

Trotz weniger verkaufter Autos erzielte die Amag Gruppe 2018 denselben Umsatz wie 2017. Wie der Grossimporteur das geschafft hat, erklärte CEO Morten Hannesbo an der Jahrespressekonferenz.

Amag-Bilanz 2018: Im Vorwärtsgang trotz Hindernissen

Amag-CEO Morten Hannesbo und Skoda-Chef Bernhard Maier mit dem in der Schweiz am meisten verkauften Auto - dem Skoda Octavia.

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4,6 Mia. Franken betrug der konsolidierte Umsatz der Amag Gruppe 2018. Das ist zwar «nur» gleich viel wie im Vorjahr, doch angesichts der Hindernisse, die es 2018 zu bewältigen gab, ein schöner Erfolg. «Obwohl wir mit einigen Herausforderungen konfrontiert waren – unter anderem mit den Lieferunsicherheiten im Rahmen der Umstellung auf den neuen Prüfzyklus WLTP und der EA189 Dieselthematik –, war 2018 für die AMAG Gruppe ein starkes Jahr», betonte Amag-CEO Morten Hannesbo an der traditionellen Jahrespressekonferenz den anwesenden Journalisten.

 

 

VW war auch 2018 die stärkste Marke in der Schweiz. Mit knapp 32’000 Neuzulassungen hat man allerdings rund 8,5 Prozent gegenüber 2017 eingebüsst. Während Škoda und Seat ähnlich viel verloren haben, liess Audi mit einem Minus von 10,9 Prozent am meisten Federn. «Bei Audi hat man die WLTP-Umstellung unterschätzt. Zeitweise erhielten wir nur einen Fünftel der bestellten Autos – so war es natürlich schwierig», schilderte CEO Hannesbo die Lage.

 

 

Dass der Gesamtumsatz trotz weniger verkaufter Autos gleichgeblieben ist, erklärt sich Morten Hannesbo dadurch, dass die Autos aus dem Volkswagen Konzern grösser und schwerer und somit teurer geworden sind. Ein weiterer Grund ist der gute Geschäftsgang in den anderen Geschäftseinheiten. So hat zum Beispiel die Amag Leasing AG im letzten Jahr mit 54’013 Neuverträgen erneut zulegen können (+ 10,6 % ggü. Vorjahr) und schliesst das Jahr 2018 erfolgreich mit total 148’223 aktiven Leasingverträgen ab.

 

 

Damit die Amag auch in Zukunft erfolgreich wirtschaftet, investiert man in die Digitalisierung und neue Mobilitätsformen. Morten Hannesbo: «Die Amag will hier eine aktive Rolle spielen, deshalb wurde Mitte 2018 das Amag Innovation & Venture LAB gegründet. Hier werden einerseits digitale Transformationsprojekte, andererseits die Amag-Beteiligungen und Engagements bei neuen Mobilitätsformen gebündelt.»

 

 

Gast-Referent an der diesjährigen Amag-Jahrespressekonferenz war Škoda-Chef Bernhard Maier. Der Automanager hielt einen spannenden Vortrag über die Zukunft der tschechischen VW-Tochter, die 2018 zum dritten Mal in Folge einen neuen Verkaufsrekord erzielte. Unter anderem kündigte Maier an, dass 2019 der erste batterieelektrische Škoda auf den Markt kommt und dass am Genfer Auto-Salon die Serienversion der SUV-Studie Vision-X Weltpremiere sowie der Škoda Scala Publikumspremiere feiern. (mb)

 

 

www.amag.ch

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