06. September 2018

Fachmännische Arbeit zahlt sich aus

Zum bereits vierten Mal fand der Pirelli ESA Premium Event statt. Diesmal stand die Region Ostschweiz im Zentrum. Interessante Neuigkeiten im Reifengeschäft und aufbauende Vorträge von Skistars prägten den Anlass.

Fachmännische Arbeit zahlt sich aus

v.l.n.r.: Daniel Fraefel, Geschäftsführer ESA St. Gallen, Giorgio Feitknecht, CEO ESA, Silvan Zurbriggen, Ex-Skirennfahrer, Daniel Steinauer, Leiter Einkauf Reifen ESA, Ralph Weber, Skirennfahrer, Iginio Cangero, Sales Manager Pirelli Tyre (Suisse) SA.

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Der Pirelli ESA Premium Event hat mittlerweile Tradition erlangt. Er ging zum nunmehr vierten Male über die Bühne. Da er ein jedes Mal regional ausgerichtet ist, beschränkte sich bei dieser Austragung vom 5. September 2018 die Teilnahme auf Garagisten aus der Ostschweiz. Austragungsort war das Würth Haus in Rorschach.

 

Giorgio Feitknecht, CEO ESA, konnte rund 60 Gäste begrüssen. Im Namen der Geschäftsstelle St. Gallen der ESA strich er hervor, dass das Ziel dieser gemeinsamen Veranstaltung mit Pirelli als ein Zeichen der Wertschätzung und des informellen Austausches zu verstehen sei. Damit kam er aber gleich zum Thema, das wohl so manchen Garagisten bewegt. Immer öfter bekomme er zu hören, dass das Reifengeschäft massiv unter Druck stehe und deshalb in der Branche zu Verunsicherungen führe. So mancher stelle sich die Frage, wo die Reise hingehe.

 

In der Tat, so Giorgio Feitknecht, werde das Reifengeschäft immer komplexer. Es unterstehe einem Wandel, wie die Themen der Mobilität schlechthin. Doch, so machte der CEO der ESA den anwesenden Garagisten Mut: «Rund 50% der Reifenwechsel werden in der Schweiz noch über Garagenbetriebe abgewickelt.» Dieser Anteil sei im Vergleich zu Europa sehr hoch. «Das spricht für Ihre Professionalität und dafür, dass der Reifenwechsel kundenseitig noch immer und zurecht eine Vertrauenssache ist», verteilte er ein unzweideutiges Lob. Im Weiteren dürfe man sich stets zu Bewusstsein bringen, dass es allem Wandel zum Trotz immer Reifen brauchen werde. «Und genau diesem Umstand ist es zu verdanken, dass Sie in Zeiten grösserer Serviceintervalle doch noch zweimal im Jahr einen Kundenkontakt auf sicher haben», führte Giorgio Feitknecht aus. Dieses Kundenbindungsinstrument sei durchaus geeignet, um Folgegeschäfte anzuregen.

 

Iginio Cangero, Sales Manager Pirelli, sprach von den neuen Herausforderungen im Reifensektor. Als Stichworte nannte er die sich wandelnden Strukturen gerade vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung. «Diesen Entwicklungen dürfen wir uns nicht verschliessen», mahnte er. Pirelli, im Schulterschluss mit der ESA, befasse sich intensiv mit diesen Themen und wolle vor allem praktikable Antworten und Lösungen darauf finden. Mit den Partnerkonzepten «Forza Futura», «Le Garage» aber auch dem «P zero-Club» schaffe man Mehrwerte, die dem sich verändernden Markt Rechnung tragen. Die Kooperation mit der ESA bewähre sich in solchen Zeiten bestens. «Von der hohen Verfügbarkeit an Reifen in allen Dimensionen, einer zeit- und lösungsgerechten Logistik, einer umfassenden Beratung wie auch einer handfesten technischen Unterstützung profitieren alle», fasste Cangero zusammen. Nicht vergessen dürfe man auch die Massnahmen zur aktiven Marktbearbeitung.

 

Der Sales Manager von Pirelli unterliess es ebenfalls nicht, die Garagisten auf die vorteilhaften Begleiterscheinungen des Reifengeschäfts aufmerksam zu machen. «Davon abgesehen, dass Sie etwa mit dem Reifenhotel Mehrwert generieren können, lassen sich mit dem Reifenwechsel der Winter- und auch Sommercheck am Fahrzeug anregen. Why not, wenn das Auto schon mal in der Werkstatt ist? Warum das eine nicht mit dem anderen verbinden?», fragte er. Pirelli seinerseits hat mit seinem Programm an Winterreifen ebenfalls stichhaltige Argumente. Sie tragen die Namen Cinturato, Sottozero, Scorpion und Carrier.

 

«Stürzen – Aufstehen – Siegen» war der Titel des Vortrags von Silvan Zurbriggen, ehemaliger Skirennfahrer. 2007 geriet er bei der Abfahrt in Val Gardena auf dem berüchtigten Kamelbuckel in Rücklage und stürzte in der Folge schwer. Die Erstdiagnose im Spital in Bozen sei niederschmetternd gewesen. «Mein Knie war total kaputt und der Arzt meinte, dass ich nie wieder werde auf Brettern stehen können.» In Basel, in der Muttenzer Rennbahnklinik, machte man mir dann aber Mut. «Mit Durchhaltewillen und einer grossen Willensanstrengung kannst Du wieder hochkommen», sei ihm klargemacht worden. Was folgte war ein intensives Aufbauprogramm und das Comeback von einem Silvan Zurbriggen, der besser nie war. 2009 gewann er die Kombination in Kitzbühel, 2010 beendete er die Abfahrt in Val Gardena als Sieger. «Aus einem Tiefschlag bin ich stärker denn je hervorgegangen», bilanziert er heute, und rief den Anwesenden zu: «Versprecht mir, dass Ihr nie, nie aufgebt!»

 

Zum Abschluss folgte ein Interview mit Ralph Weber, Mitglied des A-Kaders der Schweizer Skinationalmannschaft. Iginio Cangero verstand es, dem Skirennfahrer mit seinen Fragestellungen Rezepte seines Erfolgs zu entlocken. Zusammenfassend: Realistisch bleiben, konsequent auf Ziele hinarbeiten, Geduld aufbringen, nie aufgeben und Hand in Hand mit einem starken Willen durchs Leben gehen. Nicht zu vergessen, und hier nun kommt eine Gemeinsamkeit von Pirelli und Swiss Ski, mit denen der Reifenhersteller das Sponsoring gerade erst bis 2021 verlängert hat, zum Tragen: Stets eine gute Bodenhaftung behalten!  (eka)

 

www.pirelli.ch

www.esa.ch

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