04. Juni 2018

Marderschäden treffen Ostschweizer am häufigsten

Im Mai und Juni haben Marder Hochsaison. Besonders hoch ist das Risiko für einen Marderschaden in der Ostschweiz, wie eine aktuelle Auswertung der AXA zeigt. Schweizweit entstehen jedes Jahr Marderschäden von rund 40 Millionen Franken.

Marderschäden treffen Ostschweizer am häufigsten

Putzige Tierchen zwar, aber in der Schweiz verursachen sie schätzungsweise Schäden von 40 Millionen Franken pro Jahr.

Marderschäden treffen Ostschweizer am häufigsten

Von Mai bis Juni ist das Revierverhalten der Steinmarder besonders ausgeprägt. Sie suchen dann oft in Autos Unterschlupf, markieren ihr Revier – und knabbern auch so einige Kabel an. Der Schadenbetrag ist meist überschaubar – bei der AXA beläuft er sich im Schnitt auf 400 Franken. Ärgerlich ist es natürlich trotzdem, wenn das Auto nicht mehr anspringt oder aufgrund eines zerbissenen Bremskabels gar ein Unfall droht.

 

Allein bei der AXA werden pro Jahr mehr als 17'000 Marderschäden gemeldet. Eine Auswertung über die letzten fünf Jahre zeigt: Die Wahrscheinlichkeit für einen Marderschaden ist in den Kantonen Appenzell Innerrhoden, Thurgau, St. Gallen und Jura besonders hoch, mit einem Risiko von bis zu 40 Prozent über dem Schweizer Durchschnitt. Auf ein Auto bezogen heisst das, dass rund alle 25 bis 35 Jahre mit einem Marderschaden zu rechnen ist.

 

In Graubünden, Wallis oder Genf hingegen müssen sich Autofahrer hingegen kaum über Marder ärgern: Ihr Risiko für einen Marderschaden ist um 60 bis 80 Prozent geringer als der Schnitt – sie müssen nur alle 200 Jahre mit einem Schaden rechnen. «Steinmarder kommen in der Schweiz nur bis in mittlere Höhenlagen vor. In einem bergigen Kanton leben daher deutlich weniger Tiere als in tieferen Lagen», sagt Fredy Egg, Schadenchef bei der AXA.

 

Besonders häufig knabbern Marder übrigens an Autos der Marken Ford, Renault, VW, Seat, Skoda und Alfa. Deutlich seltener machen sie sich bei BMW, Jaguar, Mercedes-Benz, Smart, Suzuki ans Werk. «Für Marken interessieren sich Marder natürlich nicht, vielmehr dürfte die Bauweise eine Rolle spielen», sagt Fredy Egg. «Den besten Schutz vor Marderschäden bietet nach wie vor eine geschlossene Garage», so der Schadenchef der AXA.

 

Schäden, die ein Marder an einem Auto verursacht hat, sind über die Vollkasko- oder Teilkasko-Versicherung gedeckt. Dazu gehören insbesondere Biss- und Folgeschäden. Die AXA – mit einem Marktanteil von mehr als 20 Prozent der grösste Autoversicherer der Schweiz – übernimmt jedes Jahr Marderschäden in der Höhe von mehr als 7,5 Millionen Franken. Schweizweit schätzt die AXA das Schadenausmass auf rund 40 Millionen Franken pro Jahr.  (pd/eka)

 

www.axa.ch

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