09. Januar 2018

CES Las Vegas: Byton fordert Audi, BMW und Mercedes heraus

An der Consumer Electronics Show (CES, 9. bis 12. Januar) in Las Vegas stellen längst nicht mehr nur Elektronikriesen wie Sony und Apple aus, sondern auch immer mehr Autohersteller. Zum Beispiel Byton, eine neue Marke aus China, die mit einem spektakulären SUV-Conceptcar die deutschen Premiumhersteller herausfordern möchte.

CES Las Vegas: Byton fordert Audi, BMW und Mercedes heraus

Der Byton SUV kommt 2019 und kostet 45'000 Franken.

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Der Byton Concept ist ein mittelgrosses, elektrisch angetriebenes Premium-SUV mit einer Gesamtlänge von 4,85 Metern, einem Radstand von 2,945 Metern und einer Radgrösse von 22 Zoll, das eine Reichweite von maximal 520 Kilometern erreicht. Das Design zeigt einen maskulinen und dennoch eleganten Stil mit unverwechselbaren Proportionen, einer abfallenden Dachlinie und vielen aerodynamischen Optimierungen. Flache LED-Scheinwerfer in der Fahrzeugfront werden durch LED-Streifen individuell illuminiert, die etwa den sich nahenden Fahrer oder den Ladezustand anzeigen.

 

 

Konventionelle Türgriffe benötigt man beim Byton Concept nicht mehr. Insgesamt drei Kameras zur Gesichtserkennung prüfen die biometrischen Daten und entriegeln die Türen für autorisierte Personen. Durch Berühren des Touchsensors öffnet sich dann die jeweilige Tür. Selbstverständlich werden nach der Identifikation der befugten User auch die Türen für Mitfahrer entriegelt. Zwei Kameras übernehmen die Funktion klassischer Aussenspiegel; eine weitere im Heckbereich liefert zusätzliche Bilder. 

 

 

Wie sich der Byton Concept auf die Bedürfnisse der Menschen ausrichtet, zeigt sich im Innenraum. In grosszügiger Lounge-Atmosphäre mit einem ebenen Boden verbinden sich auch hier elegante Formen mit Hightech-Elementen. Die Armaturentafel ist flach gehalten und erstreckt sich über die gesamte Innenraumbreite. Sie fungiert als Bühne für das Shared Experience Display. Mit ihm ergeben sich völlig neue Erlebnis- und Interaktionsformen. Ein Fahrer-Tablet-Display und zwei weitere Bildschirme für die Passagiere auf den Rücksitzen ergänzen das Erlebnis. Die Sitze sind individuell einstellbar. Für eine kommunikative Atmosphäre zwischen den Passagieren lassen die Vordersitze sich um bis zu zwölf Grad drehen. Dadurch eröffnet sich für die hinteren Passagiere ein nahezu freier Blick auf das Shared Experience Display. Die Ausstattung beinhaltet unter anderem einen Holzfussboden, Ledersitze und individualisierbare Innenfarben.

 


Das Byton Serienmodell wird in zwei Leistungsvarianten erhältlich sein. Ein Fahrzeug mit Hinterradantrieb und einer 71 kWh-Batterie (272 PS, Reichweite von 400 Kilometern) oder ein Fahrzeug mit Vierradantrieb und einer 95 kWh-Batterie (, 476 PS, 520 Kilometer Reichweite). Im Schnelllademodus wird die Batterie in einer halben Stunde auf 80 Prozent aufgeladen. 
 

 

Der neue SUV wird am Byton-Produktionsstandort in Nanjing, China, gebaut. Die Fahrzeugpreise starten bei 45’000 US-Dollar (rund 45'000 Franken). Das SUV kommt in China 2019 auf den Markt, in den USA und Europa 2010. 2121 folgt die Limousine, 2022 ist der Siebensitzer geplant.

 

 

Byton-Chef Carsten Breitfeld, ein ehemaliger BMW-Manager, betonte an der Präsentation in Las Vegas: «Unsere Wettbewerber sehen wir bei den grossen deutschen Premiumherstellern Audi, BMW und Mercedes.» (pd/mb)
 

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