20. Dezember 2017

Dieselthematik EA189: Über 98 Prozent der VW Fahrzeuge umgerüstet

Aktuell sind in der Schweiz über 98 Prozent der VW-Modelle und 95 Prozent über alle Marken mit dem EA189 Dieselmotor mit dem Softwareupdate ausgestattet. Somit wurde das Ziel, den Rückruf bis Ende 2017 abgeschlossen zu haben, defacto erreicht.

Dieselthematik EA189: Über 98 Prozent der VW Fahrzeuge umgerüstet

Die Dieselmotoren der Baureihe EA 189 (1,2-, 1,6- und 2,0-Liter) erhielten eine neue Motorsteuerungs-Software.

Rund zwei Jahre nach Bekanntwerden der Dieselthematik kann die AMAG den Rückruf grundsätzlich als weitgehend bewältigt betrachten. Für alle betroffenen Modellvarianten gibt es ein Softwareupdate. Die AMAG hat alle rund 175'000 Kunden zu einem kurzen Werkstattbesuch eingeladen. Die grosse Mehrheit hat diese Einladung angenommen, einige wenige jedoch trotz mehrfachen Einladungen noch nicht. Grundsätzlich kann heute aber attestiert werden, dass die Rückrufaktion erfolgreich war. Am Ziel, 100 Prozent Umrüstungen zu erreichen, hält die AMAG fest.

 

 

Die Reaktionen aus dem Handel sowie von Kundenseite sind durchweg positiv. Bisherige Rückmeldungen zeigen, dass die Updates grundsätzlich reibungslos verlaufen und die Kunden, die die Massnahme bereits durchgeführt haben, mit der technischen Lösung zufrieden sind und keine nachgelagerten Beanstandungen haben.

 

 

Vor diesem Hintergrund geht die Volkswagen AG nicht davon aus, dass die Updates für vereinzelt von Kunden berichtete Probleme ursächlich sind. Nichtsdestotrotz haben zumindest einige Kunden Bedenken darüber geäussert, ob die Updates Auswirkungen auf die Dauerhaltbarkeit mancher Komponenten haben. Deshalb will die Volkswagen AG resp. ihre Marken mit vertrauensbildenden Massnahmen das Zutrauen der Kunden in die technischen Massnahmen/die Updates stärken. Damit sagen die Marken ihren Kunden zu, dass sie eventuelle Beschwerden, die im Zusammenhang mit dem Update an Fahrzeugen mit Dieselmotoren des Typs EA189 stehen und bestimmte Teile des Motor- und Abgasreinigungssystems betreffen, aufgreifen werden. Diese Zusage gilt grundsätzlich für Fahrzeuge, die regelmässig gewartet wurden und für einen Zeitraum von 24 Monaten nach Durchführung des Updates und bis zu einer Gesamtlaufleistung des Fahrzeuges von max. 250000 km bei Inanspruchnahme der vertrauensbildenden Massnahme (je nachdem, welches Kriterium früher greift). Die offiziellen Servicepartner wissen Bescheid.

 

 

Mit dem Softwareupdate haben die Kunden heute ein absolut konformes Fahrzeug, das von den Diesel-Forschungserkenntnissen der letzten Jahre profitieren kann. Die zuständigen Regulierungsbehörden haben die technischen Massnahmen/Updates für sämtliche betroffenen EA 189 Fahrzeuge freigegeben. Sie haben bestätigt, dass mit der Umsetzung der Massnahmen keine Verschlechterungen hinsichtlich CO2-Emissionswerten, Treibstoffverbrauch, Motorleistung und Drehmoment sowie Geräuschemissionen verbunden sind. Darüber hinaus hat die Volkswagen-Gruppe immer wieder erklärt, dass sich die Updates nicht negativ auf die Dauerhaltbarkeit des Motors und seiner Komponenten auswirken. Die Behörden stimmen darin überein, dass es keine nachteiligen Auswirkungen auf die Dauerhaltbarkeit des Emissionskontrollsystems gibt. (pd/mb)

 

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