29. November 2017

Pirelli: Forschungsprogramm mit Universität Mailand erneuert

Pirelli und die Universität Mailand haben eine neue dreijährige Forschungsvereinbarung geschlossen. Den Vertrag unterzeichneten Marco Tronchetti Provera, CEO von Pirelli, und Ferruccio Resta, Rektor der Polytechnischen Universität.

Pirelli: Forschungsprogramm mit Universität Mailand erneuert

Marco Tronchetti Provera (l.), CEO von Pirelli, und Ferruccio Resta, Rektor der Polytechnischen Universität.

Zu den Projekten, die Pirelli und die Universität Mailand in den nächsten drei Jahren gemeinsam angehen werden, gehören der Einsatz von Nanoladungen zur Herstellung von Reifen mit geringerer Umweltbelastung, mathematische Modellierungsstudien zur Unterstützung des Cyber Tyre-Programms von Pirelli sowie die Entwicklung innovativer Materialien, die einen Reifen vor Alterung schützen können.

 

 

Die Zusammenarbeit zwischen der Universität Mailand und Pirelli blickt auf eine lange Geschichte zurück: Kurz nachdem Giovanni Battista Pirelli sein Studium an der Universität abgeschlossen hatte, erhielt er 1870 von einem seiner Dozenten, Giuseppe Colombo, den Rat, sich mit der chemischen Verfahrenstechnik und insbesondere mit der Herstellung von Kautschuk zu befassen. Giovanni Battista Pirelli begründete in der Folge diesen Industriezweig in Italien, als er 1872 Pirelli & C.C. gründete.

 

 

Im Laufe der folgenden Jahrzehnte ergaben sich zahlreichen Kooperationen zwischen der Universität und Pirelli, um Synergien zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu nutzen. Das nun vereinbarte Abkommen für die Jahre von 2017 bis 2020 konzentriert sich auf zwei zentrale Forschungsbereiche: Das Kreieren innovativer Materialien sowie das Entwickeln von Produkten und Cybertechnologien.

 

 

Nachfolgend einige der Bereiche, auf die sich die Forschung fokussieren wird: Im Segment neue Materialien sind es modifizierte Polymere, Nanoladungen, neue Materialien mit geringer Umweltbelastung sowie Molekulardynamik. In den Entwicklungsbereichen für Produkte und Cybertechnologien geht es um Lärmminderung, Aquaplaning-Widerstand, Reifen-Aerodynamik, das Entwickeln mathematischer Modelle für Micro-Chips innerhalb von Cyber Tyre, um Daten für die intelligente Steuerung von Fahrzeugen zu erfassen, aber auch, um zusätzliche Dienste zu kreieren, die einen Mehrwert schaffen.

 

 

Die Zusammenarbeit zwischen der Universität Mailand, ihrer Stiftung und Pirelli war bereits in den vergangenen sechs Jahren erfolgreich. Dabei entstanden neun Patentfamilien und mehr als 20 internationale wissenschaftliche Fachbeiträge. Aus der Partnerschaft resultierten auch bezüglich der Performance, Sicherheit und Nachhaltigkeit der Reifen wichtige Ergebnisse, insbesondere aufgrund des Einsatzes moderner Materialien. Im Fachbereich Materialchemie wurden 15 Forschungsprojekte an junge Hochschulabsolventen vergeben sowie zwei Doktorarbeiten abgeschlossen. (pd/mb)

 

 

www.pirelli.ch

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