12. Juli 2017

Zufriedenstellende Konjunkturentwicklung bei Garagenzulieferern

Die Situationsbeurteilung für das aktuelle Quartal liegt auf einem ansprechend hohen Niveau. Die Werte der Trend-Prognose lassen für das nächste Quartal aber keine weitere Steigerung der konjunkturellen Lage erwarten.

Zufriedenstellende Konjunkturentwicklung bei Garagenzulieferern

Ein wichtiger Indikator für den Zustand von Unternehmen ist zweifellos die Ertragslage. Derzeit vermelden «nur» 2% der schweizerischen Garagenzulieferer schlechte Werte - im Vorquartal waren es noch 12%. Für 72% (Vorquartal 58%) der SAA-Mitglieder gilt die Situation als befriedigend und 24% (Vorquartal 30%) beurteilen die Ertragslage als gut. Ähnlich präsentieren sich die Werte beim Umsatz. Ebenfalls für 2% (Vorquartal 10%) der Firmen ist der Umsatz schlecht, als befriedigend bezeichnen ihn 54% (Vorquartal 56%) der Befragten und 41% (Vorquartal 34%) als gut.  Auch die Beschäftigungslage zeigt sich leicht verbessert: so bezeichnen sie 2% (Vorquartal 8%) der SAA-Mitglieder als schlecht, 57% (Vorquartal 52%) als befriedigend und 41% (Vorquartal 40%) als gut. Eine Firma hat betreffend Ertragslage und Umsatz keine Angaben gemacht.

 

Keine markanten Veränderungen zum Vorquartal zeigt die Trendprognose. So erwarten 7% (Vorquartal 16%) eine bessere Beschäftigungslage, mit einer gleichbleibenden rechnen 93% (Vorquartal 78%) und erfreulicherweise glaubt keiner der Befragten an eine Verschlechterung (Vorquartal 6%). Beim Personalbestand gehen 85% (Vorquartal 72%) der SAA-Mitglieder von einem gleichbleibenden Trend aus, mit einer Zunahme rechnen 13% (Vorquartal 22%) und mit einer Abnahme 2% (Vorquartal 4%). Ähnlich präsentiert sich der Kostentrend im Personalbereich. Annahme von steigenden Kosten vermelden 24% (Vorquartal 30%), von gleichbleibenden gehen 74% (Vorquartal 70%) und von sinkenden 2% (Vorquartal 0%) aus.

 

Mit 46% (Vorquartal 60%) rechnen nach wie vor zahlreiche SAA-Mitglieder mit einem steigenden Kostentrend im Materialbereich. Dies dürfte auch ein Grund sein, weshalb trotz zunehmender Werte beim Umsatz die Firmen vermehrt zu einer gleichbleibenden Ertragslage tendieren. So sehen den Umsatz 33% (Vorquartal 24%) der Meldenden als zunehmend, gleichbleibend 61% (Vorquartal 66%) und abnehmend deren 7% (Vorquartal 8%). Zu einer verbesserten Ertragslage tendieren 13% (Vorquartal 20%), von einer gleichbleibenden gehen 72% aus (Vorquartal 66%) und von einer schlechteren 15% (Vorquartal 14%).

 

In den vergangenen zwei Quartalen beschleunigte sich das Wachstum der Schweizer Wirtschaft zwar, es blieb aber trotzdem hinter den Erwartungen zurück. Dank der anziehenden internationalen Wirtschaftsentwicklung gewinnt auch die Schweizer Konjunktur an Schwung, sodass eine positive Entwicklung in den kommenden Quartalen erwartet werden kann. Insgesamt rechnet die KOF mit einem Anstieg des Bruttoinlandprodukts (BIP) in diesem Jahr von 1.3%, das SECO sogar mit 1.4%. Nach einer zögerlichen wirtschaftlichen Erholung ist auch eine positive konjunkturelle Tendenz bei den SAA-Mitgliedern festzustellen. (pd/ir)

 

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