26. Juni 2017

Moto2: Tom Lüthis heldenhafte Leistung in Assen

Acht GPs, sieben Podiums: Thomas Lüthi (CarXpert, Interwetten) ist der wohl konstanteste Fahrer im Feld der Moto2 Weltmeisterschaft 2017. In Assen holte sich der Schweizer den zweiten Platz.

Moto2: Tom Lüthis heldenhafte Leistung in Assen

Tom Lüthi (CarXpert, Interwetten) holte sich am GP von Assen den zweiten Platz.

Moto2: Tom Lüthis heldenhafte Leistung in AssenMoto2: Tom Lüthis heldenhafte Leistung in Assen

In der Hochburg der Geschwindigkeit, unter der bedrohlich wirkenden Wolkendecke am Himmel von Assen (Niederlande) erbrachte der Schweizer Rennfahrer einmal mehr eine beachtliche Leistung. Schlussendlich musste er sich, um nur 158 Millimeter dem Leader des WM-Zwischenklassements Franco Morbidelli geschlagen geben. Nach einem perfekten Start hatte Tom Probleme mit dem Schalthebel, wodurch er in der Anfangsphase einige Plätze einbüsste.

 

Als er den Rhythmus wiedergefunden hatte, fand er sich in einer wilden Gruppe aus sechs Fahrern wieder, die sich nichts schenkten, sich gegenseitig waghalsige und trotzdem respektvolle Duelle lieferten. Zu Beginn der letzten Runde versuchte Tom Lüthi alles, um den vor ihm liegenden Morbidelli erneut anzugreifen, doch beide waren am absoluten Limit. Im WM-Klassement konnte Tom seinen zweiten Platz verteidigen, er liegt nun, ein Rennen vor Saisonhälfte, 12 Punkte hinter Morbidelli.

 

Siebzehnter im Rennen wurde der Zürcher Jesko Raffin (Garage Plus, Interwetten). Mit einem Rückstand von nur 4 Zehntel auf die Punkteränge hat er bewiesen, dass er wieder zurück in guter Form ist. Etwas komplizierter war das Wochenende für den jungen Spanier Iker Lecuona (Garage Plus, Interwetten), der den Circuit von Assen erst gerade kennengelernt hatte. Unter den schwierigen Bedingungen war es für ihn wichtig, das Rennen überhaupt zu Ende zu bringen, und das hat er mit dem 23. Platz geschafft.

 

Die Bilanz von Fred Corminboeuf, dem Inhaber der beiden Schweizer GP-Teams: «Was für ein Rennen, was für ein Kampf! Tom war schlichtweg spitze heute, er übernahm gleich zu Beginn die Spitze und pushte auch während dem gesamten Rennverlauf, bevor er sich dann leider von Morbidelli geschlagen geben musste. Auch Jesko fuhr ein gutes Rennen, leider hat ihm noch etwas auf die Punkte gefehlt. Er ist aber interessante Zeiten gefahren, die uns zeigen, dass er zurück auf dem richtigen Weg ist. Iker war im Rennen leider schnell alleine unterwegs. Seine Pace war nicht sehr hoch, aber nach den zwei Trainingsstürzen war es einfach wichtig, das Rennen zu beenden und weitere Erfahrungen zu sammeln, bevor es nächste Woche nach Assen geht, wo er wiederum viel Neues antreffen wird.» (pd/ir)

 

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