14. November 2013

aboutFLEET EVENT: Brücke zwischen rationaler und emotionaler Welt des Flottenmanagements

SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner sprach am aboutFLEET EVENT 2013 über die Schweizer Verkehrspolitik.

aboutFLEET EVENT: Brücke zwischen rationaler und emotionaler Welt des Flottenmanagements

SVP-Nationalrat und Transportunternehmer Ulrich Giezendanner sprach über die Schweizer Verkehrspolitik.

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Text: Florian Tremp, Fotos: Debora Zeyrek, Manuela Diethelm

 

Einmal mehr hat sich gezeigt, dass die Umweltarena idealer Austragungsort für das schweizweit einzigartige Konzept des aboutFLEET EVENT ist. So konnten die rund 420 Teilnehmer nicht nur acht spannenden Referaten zuhören, sondern sich auch an den zahlreichen Ständen der Aussteller über Themen wie Telematik, Fahrzeugbeschriftung, Reifen, Tankkarten oder Fahrzeugeinrichtung informieren. Zudem gab es mehr als 20 aktuelle Fahrzeugmodelle zu bestaunen. Denn obwohl es beim Thema Flottenmanagement vielfach um betriebswirtschaftliche Aspekte geht, so ist das Auto nach wie vor mit Emotionen verbunden. Der aboutFLEET EVENT möchte hier gekonnt die Brücke zwischen der rationalen und der emotionalen Welt des Fuhrparkmanagements schaffen.

 

Referent Martin Erb, Schweizer Chef vom Leasinganbieter Alphabet ist der Meinung, dass Firmenfahrzeuge in naher Zukunft nach wie vor als Motivationsinstrumente beliebt sein werden. „Das Auto wird auch in 10 bis 15 Jahren noch einen hohen Stellenwert besitzen“, ist Erb überzeugt. Patrick Bünzli, Präsident des Schweizer Fahrzeugflottenbesitzer-Verbandes widerspricht dem, anlässlich einer Diskussionsrunde: „Der Dienstwagen als Motivationsinstrument ist ein Auslaufmodell.“ Dass es durchaus Gründe gibt, die dafür sprechen, zeigte Adamo Bonorva vom Mobility Carsharing auf. „Das Auto als Statussymbol hat eingebüsst“, so Bonorva. Die jungen Leute von heute seien sich gewohnt zu teilen und hätten ein anderes Verhältnis zum Auto. Bonorva sieht darum klar eine Veränderung in der Firmenmobilität, wobei er Carsharing als einen wichtigen Teil innerhalb der Mobilitätskette betrachtet.

Ein anderer Grund, weshalb das Auto vermehrt an Attraktivität einbüsst, könnten auch die vielen Staus auf Schweizer Strassen sein. Diese sind gerade auch für geschäftliche Vielfahrer ein ernstzunehmendes Ärgernis. So wurden letztes Jahr hierzulande knapp 20‘000 Staustunden gezählt. Hauptursache ist überwiegend die Verkehrsüberlastung. Mit Ulrich Giezendanner konnte zu dieser Problematik ein perfekter Redner gefunden werden, denn der SVP-Nationalrat ist selbst auch Fuhrhalter. Die romantische Vorstellung, der Verkehr gehe durch Behinderung zurück, habe sich als falsch erwiesen, so Giezendanner in seinem Vortrag. Die Politik fördere nur die Schiene obwohl der Strassenverkehr die Hauptlast trage. „Wir müssen auch an die Wirtschaft denken“, mahnt der SVP-Politiker, der zu mehr Gerechtigkeit bei der Verkehrspolitik aufruft: „Schienen und Strassen müssen gleichermassen ausgebaut werden.“


Einen krönenden Abschluss
fand die Veranstaltung mit der Vorstellung der mit Spannung erwarteten Ergebnisse der eigens durchgeführten Marktstudie „Car Policy 2013“. So ergab die Befragung von 136 Firmen, dass die Praktiken relativ stark je nach Branche variieren. Unternehmen aus den Bereichen Energie und Pharma bieten beispielsweise häufiger Firmenwagen an als Firmen aus anderen Branchen. Wer keinen Dienstwagen erhält, wird in 54% aller Fälle für die geschäftliche Nutzung des Privatfahrzeugs mit 70 Rappen pro Kilometer entschädigt. Ein "Mobilitätsbudget", welches Mitarbeiter frei einsetzen können, vergeben derzeit gerade einmal 5% aller Firmen. Dieser Aspekt dürfte in Zukunft aber vermehrt ein Thema werden. Denn die Unternehmensmobilität befindet sich im Wandel – dass hat der aboutFLEET EVENT 2013 gezeigt.


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