30. März 2011

From Track to Road: Know-how aus der Formel 1 für Mobil 1

Tony Harlow ist seit 17 Jahren beim Formel-1-Team McLaren Mercedes für die Treib- und Schmierstoffe zuständig und bei jedem Rennen vor Ort. Der Rennsport-Profi erzählt, was aus den Erfahrungen im Hochleistungsrennsport in die Entwicklung für Mobil-1-Öle einfliesst.

From Track to Road: Know-how aus der Formel 1 für Mobil 1

Tony Harlow (l.), Schmierstoff-­Spezialist von Mobil 1 bei McLaren Mercedes und Alex Rennpferd, Field Marketing Coordinator ExxonMobil.

Die Motorenöle sind der einzige Bereich in der Formel 1, der nicht durch die FIA reglementiert wird», sagt Tony Harlow, der bei McLarens Schmierstoffpartner Mobil 1 für die Entwicklung zuständig ist. Dementsprechend viel Erfahrung und technisches Know-how ist vonnöten, dass bei den Formel-1-Motoren ein Maximum an Leistung  und Zuverlässigkeit gewährleistet werden kann. Tony Harlow ist seit 17 Jahren für die Schmierstoffe in der Formel 1 für das Team McLaren Mercedes zuständig und verfügt somit über einen riesigen Erfahrungsschatz. Jedes Mal, wenn der Motor aus dem Chassis herausgenommen wird oder ein Training oder Rennen absolviert wurde und ein Bolide still steht, analysiert er die Schmierstoffe in einem mobilen Labor und kann somit genauste Aussagen über Qualität oder Verunreinigung machen. «Das Hauptziel der Schmierstoffe ist Leistung maximieren und Reibung minimieren», so Harlow. «50 Prozent der Komponenten sind die gleichen wie in kommerziellem Öl.» Die grössten Anforderungen ans Motorenöl stellt die Rennstrecke in Spa: «Dort wird am meisten mit Vollgas gefahren», so Harlow.

Extreme Bedingungen testen

Vor einem Rennwochenende startet Harlows Tätigkeit jeweils am Dienstagabend mit der Anreise. Am Mittwoch baut er sein mobiles Labor auf und muss sicherstellen, dass genug Treib- und Schmierstoffe vorhanden sind: 2200 Liter Benzin, 60 Liter Motorenöl und 40 Liter Getriebeöl. Am Donnerstag heulen bereits die Motoren auf, was auch für Harlow bedeutet, die ersten Proben zu nehmen. «Ich habe 1995 mit handelsüblichem Motoröl angefangen und seitdem weiterentwickelt.» Natürlich hat das Öl in der Formel 1 nicht mehr allzu viel mit kommerziellen Motoröl zu tun, dennoch fliessen die Erfahrungen mit extremen Temperaturbedingungen, Beisetzung von alternativen Treibstoffen wie Bioethanol, sandigen oder sehr feuchten Rennstrecken in die Entwicklung von Mobil-1-Öl mit ein. Wenn aufgrund des Reglements jedes Jahr ein neuer Motor für die Formel 1 entwickelt wird, bedeutet das auch für die Schmierstoffe eine Neuentwicklung. «Besonders Extrembedingungen können wir in der Formel 1 testen», sagt Harlow. «Davon profitiert massgeblich auch die Entwicklung für kommerzielle Mobil-1-Öle.» In den Rennserien ausserhalb der Formel 1 werden übrigens handelsübliche Motorenöle von Mobil 1 verwendet. (hbg)

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