01. Dezember 2010

Schweizer Strassenverkehr finanziert sich weiter selber

Wie der Verband des Strassenverkehrs FRS mitteilt, attestieren die definitiven Resultate des Bundesamtes für Statistik (BFS) für das Jahr 2008 dem Schweizer Strassenverkehr einen hohen Eigenwirtschaftlichkeits- und Kostendeckungsgrad.

Schweizer Strassenverkehr finanziert sich weiter selber

Der Strassenverkehr finanziert sich in der Schweiz selber. (Bild: st)

Bereits die provisorischen Resultate der schweizerischen Strassenrechnung des BFS wiesen auf einen hohen Eigenwirtschaftlichkeitsgrad hin. Nun belegen die definitiven Zahlen, dass sich der Strassenverkehr in der Schweiz nach wie vor sehr gut rechnet. Alleine im Jahr 2008 gab es einen Überschuss von 1,245 Milliarden Franken; der sogenannte Eigenwirtschaftlichkeitsgrad beträgt unter dem Strich 117 Prozent.

 

Seit 1995 kommt der private Strassenverkehr schon ohne Unterbruch für seine direkten Kosten auf. Die laufenden Ausgaben von Bund, Kantonen und Gemeinden sind durch die Abgaben der Strassenbenützer genauso gedeckt wie der Wertverzehr der Infrastruktur. Mit Ausnahme der Motorräder tragen alle im privaten Strassenverkehr eingesetzten Verkehrsmittel mit einem Eigenwirtschaftlichkeitsgrad von über 100 Prozent zu diesem Ergebnis bei.

 

Werden in der sogenannten Ausgabenrechnung die laufenden Ausgaben eines Jahres den Einnahmen aus dem privaten Motorfahrzeugverkehr gegenübergestellt, zeigt sich für 2008 ebenfalls ein positives Bild. Der sogenannte Kostendeckungsgrad beträgt 120 Prozent. Darin sind allerdings viele Beträge gar nicht mitgerechnet, die durch die Strasse «verdient» werden, darunter auch ein wesentlicher Teil der Schwerverkehrsabgabe.

 

Viele solcher Einnahmen wurden zur Deckung sogenannt externer Kosten verwendet oder beispielsweise in Eisenbahngrossprojekte investiert. Das ist auch bitter nötig, denn der Eisenbahnverkehr wies 2008 einen Eigenwirtschaftlichkeitsgrad von gerade mal 46,9 Prozent aus. Bei mehr als jeder zweiten mit der Bahn zurückgelegten Strecke übernimmt somit nicht der Benützende die Kosten, sondern der Staat. (st)

 

www.strasseschweiz.ch

 

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