28. Oktober 2020

Tipps für Ihre Kunden: So lassen sich Batteriepannen im Winter vermeiden

Bei den Pannenursachen sind Probleme mit der Autobatterie ganz vorne mit dabei. Gerade in der kälteren Jahreszeit nehmen diese zu. Nicht wenige Batteriepannen liessen sich mit der richtigen Batteriepflege sogar vermeiden. Der TCS gibt Tipps, wie man den Lebenszyklus einer Starterbatterie verlängert und böse Überraschungen mit der Autobatterie vermeiden kann.

Tipps für Ihre Kunden: So lassen sich Batteriepannen im Winter vermeiden

Im Winter stehen bleiben muss nicht sein. Foto: Adobe Stock

Auf Platz eins der TCS Pannenstatistik steht mit 37 Prozent aller Pannenursachen im Jahr 2019 die Starterbatterie. Ein nicht unbeachtlicher Anteil der Batteriepannen liesse sich mit der richtigen Pflege der 12-Volt Starterbatterie und einigen Tipps und Tricks vermeiden. Gerade in den kälteren Jahreszeiten lohnt es sich, der Autobatterie ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken. Denn hier gilt: Je tiefer die Temperatur, desto schlechter die Leistungsfähigkeit der Batterie. Somit ist insbesondere in den ersten kalten Tagen vor dem Winter die Wahrscheinlichkeit einer Batteriepanne insbesondere bei älteren Stromspeichern erhöht. Dazu kommt, dass auch die Batterie Alterungsprozessen ausgesetzt ist und damit als Verschleissteil gilt, das oft schon nach fünf Jahren ersetzt werden muss. Dabei gibt es einiges zu beachten, wenn ein Austausch der Batterie ansteht.

 

Ein erstes Anzeichen für eine schwächelnde Batterie können nach dem Motorstart dunkler werdende Kontrollleuchten sein. Und dreht der Anlasser beim Starten hörbar langsamer und «verschluckt» sich beim Starten oder flackern dabei Kontrollleuchten oder die Innenraumbeleuchtung, sind das schon deutliche Anzeichen für eine verschlissene Batterie. Moderne Autos mit Start-Stopp-System und/oder Batteriesensor überwachen den Batteriezustand. Verweigert das Start-Stopp-System auch nach längerer Fahrt den Dienst, dann ist die Batterie möglicherweise am Ende ihrer Lebenszeit.

 

 

Mit den folgenden Tipps lassen sich Batteriepannen oder -Probleme oftmals vermeiden. Zudem verlängert eine gute Pflege der Autobatterie deren Lebenszyklus:

• Moderne Batterien sind wartungsfrei. Bei häufigen Kurzstrecken empfiehlt sich jedoch eine monatliche Aufladung mit einem Batterieladegerät.
• Wurde die Batterie einmal tiefentladen (z.B. Licht länger brennen lassen) ist die Batterie meist dauerhaft geschädigt und erzielt nicht mehr die volle Leistung. Ein Batteriecheck ist hier sinnvoll.
• Nicht immer ist die Batterie Schuld, wenn sich das Auto nicht mehr starten lässt. Die Ursache kann auch an eingeschalteten Verbrauchern oder kaputten Bauteilen wie Alternator oder Spannungsregler liegen. Eine Fachperson kann hier weiterhelfen.
• Bei Aussentemperaturen unter dem Gefrierpunkt nehmen Batterien anfangs nur wenig Ladung an. Verbraucher, die nicht der Verkehrssicherheit dienen (z.B. die Sitzheizung) sollten deshalb nicht sofort eingeschaltet werden.
• Soll die Batterie ersetzt werden, müssen unbedingt Hersteller-Vorschriften (Bedienungsanleitung) bezüglich Grösse und Typ beachtet werden.
• Sogenannte „Power-Packs“ als Fremdstarthilfe können hilfreich sein. Jedoch sind diese meistens gerade dann nicht betriebsbereit, wenn man sie benötigt, zudem funktionieren sie bei tiefen Temperaturen oft nicht. Diese im Winter im Fahrzeug zu lagern ist deshalb nicht empfehlenswert.

 

 

Übrigens: Einige Tipps für 12-Volt-Starterbatterien gelten auch für Elektro-Autos. Diese verfügen nebst der Traktionsbatterie (Hochspannung) für den Antrieb, ebenfalls über eine 12-Volt Batterie zum Einschalten der Hochspannung und für den Betrieb des Bordnetzes. (pd/mb)

 

 

www.tcs.ch

 

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