18. Dezember 2009

Die Strassenrechnung 2007 zeigt hervorragende Ergebnisse

Die definitiven Resultate 2007 der Schweizerischen Strassenrechnung stellen dem Personen- und Güterverkehr wiederum ein ausgezeichnetes Zeugnis aus. Seit 1995 liegt der Eigenwirtschaftlichkeitsgrad des privaten Personenverkehrs bei über hundert Prozent.

Mitte Dezember 2009 hat das Bundesamt für Statistik (BFS) wie jedes Jahr die definitiven Resultate der Schweizerischen Strassenrechnung präsentiert. Die aktuell für 2007 erzielten Ergebnisse dürfen dabei als sehr gut bezeichnet werden: Die Kapitalrechnung weist einen Überschuss von 1,324 Milliarden Franken aus; die Strassenkosten des privaten Motorfahrzeugverkehrs werden von den Benützern zu 119 Prozent gedeckt (Eigenwirtschaftlichkeitsgrad). Seit 1995 kommt der private Strassenverkehr ohne Unterbruch für seine direkten Kosten auf - das heisst, sein Eigenwirtschaftlichkeitsgrad liegt bei über hundert Prozent. Mit anderen Worten: Bereits zwölf Jahre lang sind nicht nur die laufenden Ausgaben von Bund, Kantonen und Gemeinden durch die Strassenbenützer, sondern auch der Wertverzehr der Infrastruktur vollständig gedeckt.

 

Selbstfinanzierung der Strassen ist längst realisiert

Die Ausgabenrechnung schliesst mit einem Überschuss von 1,51 Milliarden Franken, was einem Kostendeckungsgrad von 122 Prozent entspricht. Die Selbstfinanzierung der Strassen ist seit 1998 realisiert - das heisst, die jährlichen Ausgaben der öffentlichen Hand für das Strassenwesen sind komplett bezahlt bzw. sie können aus den laufenden Einnahmen der Strassenbenützer finanziert werden, ohne dass der Staat eigene Mittel dafür zur Verfügung stellen muss.

 

Eisenbahnen deutlich unter 100 Prozent

Demgegenüber weisen die Eisenbahnen gemäss der im April 2009 ebenfalls durch das BFS erstellten Schweizerischen (volkswirtschaftlichen) Eisenbahnrechnung für das Jahr 2007 einen Eigenwirtschaftlichkeitsgrad von gerade einmal 46,2 Prozent aus. Im Klartext: Die Benützerinnen und Benützer kommen nicht einmal zur Hälfte für die effektiven Kosten der Bahnen auf. - Oder etwas plakativer ausgedrückt: Bei mehr als jeder zweiten mit den Bahnen zurückgelegten Strecke übernimmt nicht der/die Benützende, sondern der Staat die anfallenden Kosten. (Quelle: strasseschweiz)

 

www.strasseschweiz.ch

 

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