20. Juni 2018

Audatex Partner-Event: Gegenwart und Zukunft

Audatex lud zum zweiten Partner-Event im Schweizer Hauptsitz in Zürich-Oerlikon. Managing Director Marcel Schradt und sein Team informierten die Gäste über den aktuellen Stand ihrer Produkte und über zukünftige Projekte.

Audatex Partner-Event: Gegenwart und Zukunft

Die Audatex-Partner hörten den Ausführungen gespannt zu.

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Text: Mario Borri

 

Audatex ist eine Tochter der global tätigen Solera Gruppe. Das US-Softwareunternehmen ist in 83 Ländern tätig, beschäftigt 6100 Mitarbeiter und betreut insgesamt 235'000 Kunden. Neben dem Hauptsitz beim Bahnhof Zürich-Oerlikon betreibt Audatex ein Forschung- und Entwicklungszentrum in Zürich Seefeld. «Wir sind stolz sagen zu können, unsere Produkte sind Made in Switzerland», so Marcel Schradt.

 

 

Der Audatex-Chef brachte die Gäste, allesamt aus der Software-Branche im Automobilbereich, auf den neusten Stand der aktuellen Produkte. Zum Beispiel erklärte er das optimierte Zusammenspiel zwischen Qapter, Qapter Sync und eRepair bei der Schadenerfassung und der Weiterleitung an die Versicherung.

 

 

Auch Neuigkeiten, die bis Ende 2018 eingeführt werden sollen, waren ein Thema. Dazu zählen die optimierte Autodata-Software, welche die Daten von 99 Prozent aller aktuellen Automodelle dem Garagisten mit nur einem Klick zugänglich macht. Oder Intelligent Repair Estimate (IRE), mit dem man den Schaden per Maus einzeichnen kann und so die Genauigkeit der Kostenkalkulation verbessert. Des weiteren Digital Garage, mit dem der Schaden per Tablet live in Anwesenheit des Kunden erfasst werden kann und dieser bereits den ungefähren Reparaturpreis erfährt. Dabei werden Fotos vom Schaden gemacht, die Software kalkuliert den Schaden vollautomatisch in wenigen Augenblicken.

 

 

Ein weiteres zentrales Thema waren Ausführungen zum im vergangenen September eingeführten Softwarelösung Global InPart. Die Echtzeit-Teilebestellung verbindet die Kalkulation mit der Teileversorgung. «Es braucht nur zwei Mausklicks und die Teile sind anhand der Schadenkalkulation bestellt. Die Trefferquote lag bisher bei 100 Prozent», erzählt Robert Hasler, Head of Business Delivery, stolz.

 

 

Nach einer Kaffeepause wagte Marcel Schradt einen Blick in die etwas weiter entfernte Zukunft. Unter dem Projektnamen Visual Intelligence (Bilderkennung) erklärte der Audatex-Chef, wie die Schadenabwicklung 2020 aussehen könnte. Dabei gibt eine App dem User Anleitungen, wie er den Schaden fotografieren soll. Denn die Bilder müssen verwertbar sein. Das System erkennt, ob auf einem der Bilder die VIN-Nummer zu erkennen ist oder identifiziert das Auto über das Design. Dann werden die Bilder nach Schäden gescannt, die beschädigten Teile identifiziert und der Schaden vollautomatisch kalkuliert. Marcel Schradt: «Die Bilderkennung wird den Schadenexperten heute und morgen nicht ersetzen, aber bald unterstützen. Ein erster Pilotversuch könnte in 12 bis 24 Monaten gestartet werden.»

 

www.audatex.ch

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