AMAG baut Solarstromproduktion weiter aus – 12,2 Millionen kWh pro Jahr aus eigener Kraft
Posted by: Fabio Simeon
Mit 64 Photovoltaikanlagen auf über 58’500 Quadratmetern Dachfläche steigert die AMAG Group AG ihre Eigenstromproduktion kontinuierlich. Der selbst erzeugte Solarstrom fliesst direkt in den Betrieb der Standorte und in die Elektromobilität – ein zentraler Schritt auf dem Weg zur Netto-Null-Strategie bis 2040.
Die AMAG Group AG hat ihre Solarstromproduktion im vergangenen Jahr erneut deutlich erhöht. Per Ende 2025 waren schweizweit 64 Photovoltaikanlagen auf Dächern und Arealen des Unternehmens in Betrieb. Die installierte Fläche von rund 58’500 Quadratmetern entspricht mehr als acht Fussballfeldern oder rund 225 Tennisplätzen. Insgesamt erzeugt die AMAG damit jährlich rund 12,2 Millionen Kilowattstunden Strom.
Der produzierte Solarstrom wird grösstenteils direkt in den eigenen Betrieben genutzt – etwa für Werkstätten, Bürogebäude, technische Anlagen sowie zum Laden von Elektrofahrzeugen. Überschüssige Energie wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Weitere Anlagen befinden sich bereits im Bau und sollen im ersten Quartal 2026 in Betrieb gehen. Sobald alle geplanten Projekte umgesetzt sind, wird die Gesamtfläche der Solarmodule rund 75’000 Quadratmeter betragen.
Allein im Jahr 2025 wurden sieben neue Photovoltaikanlagen realisiert. Sie umfassen eine Fläche von 4’704 Quadratmetern und liefern zusammen rund 970’571 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Neue Anlagen gingen unter anderem in Zürich-Altstetten, Gümligen, Münchenbuchsee, Uster, Gamprin-Bendern, Aigle und Petit-Lancy ans Netz. Die grösste der neuen Installationen steht in Petit-Lancy: Mit 727 Quadratmetern Fläche und 166 kWp Leistung produziert sie jährlich bis zu 245’000 Kilowattstunden.
Die Dimension der Gesamtproduktion ist beachtlich: Mit 12,2 Millionen Kilowattstunden könnten rund 4’880 durchschnittliche Schweizer Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. Alternativ liesse sich damit eine Strecke von rund 71,8 Millionen Kilometern mit einem Elektroauto zurücklegen – gerechnet mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 17 kWh pro 100 Kilometer.
Der konsequente Ausbau der Photovoltaik ist ein zentraler Bestandteil der Klimastrategie der AMAG. Das Unternehmen verfolgt eine Netto-Null-Ambition bis 2040. Gemäss den SBTi-Near-Term-Targets sollen die CO₂-Emissionen in Scope 1 und 2 bis 2030 um 50 Prozent reduziert werden. Auch die Emissionen in Scope 3 – insbesondere aus der Nutzungsphase verkaufter Fahrzeuge – sollen im selben Zeitraum halbiert werden.
Als Anbieterin nachhaltiger individueller Mobilität verbindet die AMAG Energie- und Mobilitätslösungen zunehmend ganzheitlich. Mit der 2022 übernommenen Helion Energy AG bietet die Gruppe über ihr Netzwerk Lösungen von Photovoltaikanlagen über Wärmepumpen bis hin zu intelligenten Ladelösungen für Privat- und Flottenkunden an – und stärkt damit ihre Position als Treiberin der Energiewende in der Schweiz.



