14. September 2017

IAA 2017: Wenig Überraschendes, viel Zukunftsmusik

Die 67. IAA für PW ist eröffnet. 228 Welt- und 96 Europapremieren warten in Frankfurt auf die Besucher. Neben dem Diesel-Skandal sind Elektromobilität, automatisiertes Fahren und Vernetzung die grossen Themen.

IAA 2017: Wenig Überraschendes, viel Zukunftsmusik

BMW will mit dem i-Vision Dynamics (vorne Mitte) dem Tesla Model S Paroli bieten.

Text: Mario Borri

 

 

Mit dem traditionellen Rundgang von Bundeskanzlerin Angela Merkel fiel heute Donnerstag der Startschuss zur 67. Ausgabe der Internationalen Auto Ausstellung (IAA). Rund 1000 Aussteller – Autohersteller und Zulieferer – aus 39 Ländern zeigen, was sie zu bieten haben.

 

 

Allerdings gibt es bei den Autoherstellern nicht viel Neues zu sehen. Infos und Bilder zu den zahlreichen Premieren sind längst publik. Die Tendenz, dass die Hersteller ihr Neuheitenfeuerwerk schon vor Eröffnung der Autoshows zünden, macht auch vor Frankfurt nicht halt. Bemerkenswert ist hier die E-Auto-Offensive der deutschen Hersteller. So kündigt VW an der IAA an, ihre Investitionen in E-Autos bis 2030 auf 20 Milliarden Euro zu erhöhen. Mit dem i-Vision Dynamics mit 600 km Reichweite und 200 km/h Spitze will BMW Tesla Paroli bieten. Und Daimler kündigt an, dass es ab 2020 in Europa und Nordamerika nur noch Elektro-Smarts geben soll. Bei den Serienmodellen zählen der Opel Crossland X (Schwestermodell des Peugeot 3008), der Renault Mégane RS (280 PS), der VW T-Roc (SUV auf Golf-Basis), der Hyundai Kona (City-SUV) oder der Jaguar E-Pace (kleiner Bruder des F-Pace) zu den Highlights.

 

 

Bei den Zulieferern drehte sich alles um die drei Mega-Trends: Elektrifizierung, Automatisierung und Vernetzung. Bosch, ZF, Continental und Co. zeigen an ihren Ständen, wie man in Zukunft mobil ist. Sie machen dem IAA-Motto «Die Zukunft erleben» alle Ehre.

 

 

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Mehr zur IAA lesen Sie in der Oktoberausgabe von Auto & Wirtschaft.

 

 

www.iaa.de

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