07. August 2017

Tom Lüthi: überlegener Sieger in Brno

Tom Lüthi (carXpert, Interwetten) sichert sich seinen ersten Sieg in der Saison 2017 und somit den 15. Sieg seiner Karriere (5 in der 125er-Klasse, 10 in der Moto2) beim ersten Grand Prix nach der Sommerpause in Brno (Tschechien). In einem Rennen, bei dem nach einem Unterbruch wegen Regens nur noch sechs Runden gefahren wurden.

Tom Lüthi: überlegener Sieger in Brno

Beim Neustart legte der Schweizer einen eindrücklichen Start hin und fuhr aus der dritten Reihe – Tom war auf der siebten Position zu dem Zeitpunkt, als das Rennen unterbrochen wurde – auf volles Risiko, am äusseren Rand des Feldes vorbei direkt an die Spitze.  Niemand konnte ihn mehr einholen, Lüthi war trotz schwieriger Bedingungen klar überlegen und nicht mehr zu stoppen. Er hatte die Kontrolle über die letzten sechs Runden und schaffte es, in nur einem Rennen den Rückstand auf den WM-Leader zu halbieren. Nun liegt Lüthi nur noch 17 Punkte hinter Franco Morbidelli zurück, der seinerseits den GP von Brno auf dem achten Platz beendete. Iker Lecuona (Garage Plus, Interwetten) beendete das Rennen auf dem 19. Platz und war weniger als drei Sekunden von seinem ersten WM-Punkt entfernt, während Jesko Raffin (Garage Plus, Interwetten) ein weitaus komplizierteres Wochenende erlebt hatte.

 

«Ich habe es nun länger nicht mehr zu oberst auf Podium geschafft (seit Australien 2016) und deshalb bin ich natürlich umso glücklicher über diesen Sieg. Der Schlüssel zu diesem Erfolg? Nachdem die Trainings für mich eher schwierig waren hatte ich heute Vormittag im Warm-up bei Regen bereits ein sehr gutes Gefühl. Im ersten Teil des Rennens fand ich mich gut hinein und hatte einen guten Rhythmus, als es wegen Regens abgebrochen wurde. Dann hatte ich diesen wirklich guten Start und ich fand meinen Rhythmus für diese wechselhaften Bedingungen sofort wieder. Ich möchte jetzt noch nicht auf die WM zu sprechen kommen, es sind noch einige Rennen diese Saison – eins nach dem anderen. Ich habe immer gesagt, dass die Gelegenheit zum Sieg bald kommen wird und wenn es so weit ist, werden wir sie packen – das haben wir heute gemacht. Natürlich war ich am Limit, aber wenn das Gefühl stimmt, kann man mit dem Motorrad auch ans Limit gehen», sagt Lüthi. (pd/ir)

 

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