30. April 2013

Ford Fiesta mit elektrischem Radnabenantrieb

Ford stellt in Kooperation mit dem Technologie-Partner Schaeffler einen Ford Fiesta mit elektrischem Radnabenantrieb «eWheelDrive» vor. Die Vorteile des Konzepts sind eine platzsparende Raumausnutzung und bessere Manövrierbarkeit - besonders geeignet für das Stadtauto der Zukunft also.

Ford Fiesta mit elektrischem Radnabenantrieb

Den elektrischen Antrieb des Fiesta hat Schaeffler in die beiden Felgen der Hinterachse integriert.

Ford Fiesta mit elektrischem RadnabenantriebFord Fiesta mit elektrischem Radnabenantrieb

Der «eWheelDrive» von Ford basiert auf dem Fiesta. Das Fahrzeug mit elektrischem Radnabenantrieb hat Ford auf dem hauseigenen Testgelände im belgischen Lommel gemeinsam mit dem Technologie-Partner Schaeffler AG vorgestellt. Der Antrieb dieses Null-Emissions-Fahrzeugs wurde von der Schaeffler-Unternehmensgruppe mit Stammsitz im mittelfränkischen Herzogenaurach entwickelt und jeweils in den beiden Felgen (Hinterachse) des Fiesta integriert. Genauso wie die eigentlichen Elektromotoren sowie die Bremsen und die Kühlung.

 

Diese Innovationen markieren nicht nur einen neuen Schritt in puncto Antriebstechnologie, sondern bieten auch zusätzlichen Platz im Fahrzeug, da der Motorraum als zusätzlicher Stauraum genutzt werden könnte, wenn die Batterie beispielsweise unterflur integriert würde. So könnten in Zukunft platzsparende Radnabenmotoren die Entwicklung von besonders kleinen Fahrzeugen ermöglichen.

 

Die maximale Leistung der Radnabenmotoren des Ford Fiesta eWheelDrive beträgt 40 kW (54 PS) pro Antrieb, die Dauerleistung liegt bei je 33 kW (45 PS). Das entspricht einer Gesamtleistung von bis zu 80 kW (110 PS). Der flüssigkeitsgekühlte «eWheel Drive» liefert ein kraftvolles Drehmoment von bis zu 700 Nm, das bereits aus dem Stand heraus abrufbar ist. Die elektrische Betriebsspannung des Systems beträgt 360 bis 420 Volt.

 

«Integrierte Radnabenantriebe bieten neben einer platzsparenden Raumausnutzung auch deutliche Vorteile in Bezug auf Manövrierbarkeit, Fahrdynamik sowie auf die aktive Sicherheit. Dies kann künftig insbesondere in Kombination mit autonomen Fahr-Systemen eine bedeutende Rolle spielen», erklärte Peter Gutzmer von Schaeffler. «Damit könnte der elektrische Radnabenantrieb zu einer wertvollen Ergänzung des Antriebsangebots von übermorgen werden.»

 

Als nächstes will Ford in Kooperation mit Schaeffler, Continental, der RWTH Aachen und der Universität Regensburg am Projekt MEHREN («Multimotor Elektrofahrzeug mit Höchster Raum- und Energieeffizienz und kompromissloser Fahrsicherheit») arbeiten, um bis zum Jahr 2015 zwei weitere Fahrzeuge mit Radnabenmotoren auszurüsten. Ziel ist die Weiterentwicklung dieser Antriebs-Technologie und die Erhöhung von Dynamik, Sicherheit und Fahrspass. (pd/md)

 

www.ford.ch

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