07. Oktober 2010

Weltpremiere für Škoda-Studie Green E-Line

Der Pariser Automobilsalon 2010 markiert für Škoda den Beginn einer neuen Ära. Zum ersten Mal in der Geschichte der Marke stellt das Unternehmen die Studie eines Personenwagens mit elektrischem Antrieb vor. Das Basisfahrzeug, ein Škoda Octavia Combi, eignet sich dank seiner modularen Bodengruppe vorzüglich für die Ausstattung mit dem Batterie-Paket, der elektronischen Steuerung sowie dem Elektromotor.

Weltpremiere für Škoda-Studie Green E-Line

Die Škoda-Studie Green E-Line feierte in Paris Weltpremiere.

Bereits im kommenden Jahr wird eine Testflotte elektrisch angetriebener Octavia Combi auf den Strassen wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung dieser Antriebsart mit lokalen null Emissionen liefern. Mit der Testflotte unterstreicht Škoda im Alltagseinsatz, die Praktikabilität, Zuverlässigkeit und Sicherheit von Elektrofahrzeugen. Škoda ist auch beim Elektrofahrzeug der Tradition verpflichtet, ein hervorragendes Preis-Wert-Verhältnis zu bieten. Im Forschungs- und Entwicklungsverbund des Volkswagen Konzerns werden dazu Lösungen erarbeitet, die Speicherung elektrischer Energie in Batterien von einem zurzeit noch sehr hohen Kostenniveau auf eine verbraucherfreundliche Ebene zu senken.

 

Der elektrisch angetriebene Škoda Octavia Green E-Line hat eine Reichweite von 140 Kilometern. Dies erfüllt die Anforderungen der meisten Berufspendler in Europa. Etwa die Hälfte aller berufstätigen Menschen nutzt für ihren Arbeitsweg ein Automobil. Wiederum die Hälfte von ihnen legt dabei einen Weg von weniger als zehn Kilometern zurück. Die auf 140 Kilometer ausgelegte Reichweite des Octavia Green E-Line genügt also völlig, nach Feierabend noch weitere Fahrten  zu bewältigen. Im Fahrbetrieb gewinnt der Akku beim Motorbremsen die Energie zurück. Die Umwandlung der kinetischen Energie in elektrische statt thermischer über die Bremsscheiben speist den Akku, sobald sich das Elektrofahrzeug im Modus Schubbetrieb befindet. Die Technik ermöglicht 3 Rekuperationsstufen, eventuell Motorabschaltung zur Vergrösserung der sofortigen Reichweite zu wählen.

 

Die Batterie ist unter dem mittleren und hinteren Fussbodenteil und zum Teil auch im Kofferraum eingebaut. Sie setzt sich aus 180 einzelnen Lithium-Ionen-Zellen (Ihr Durchmesser beträgt 150 mm, die Länge 650 mm) zusammen und hat die Energie von 26,5 Kilowattstunden. Ihr Gewicht liegt bei rund 315 Kilogramm. Sie versorgt den Elektromotor, der als Dauerleistung 60 kW und 85 kW als Spitzenleistung abgibt, mit Energie. Vor allem das maximale Drehmoment von 270 Nm, das bereits direkt nach dem Anfahren bei Drehzahlen über null anliegt, verleiht dem Octavia Green E-Line erhebliche Anfahrstärke und Agilität – gerade richtig für das zügige Beschleunigen im Verkehrsstrom der City oder auf den Verbindungsstrassen im urbanen Umfeld. In rund zwölf Sekunden sprintet der elektrisch angetriebene Octavia Combi von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 135 km/h limitiert.

 

Geht der Energievorrat zur Neige, wird der Lithium-Ionen-Akku über eine genormte Steckverbindung, die mit allen Ladestationen in Europa kompatibel ist, wieder gefüllt. Beim Anschluss an das haushaltsübliche Stromnetz mit 230 Volt dauert der Ladevorgang ca. acht Stunden. Dies ist die übliche Standzeit während einer Nacht. Steht Kraftstrom mit 400 Volt zur Verfügung, genügen dank des leistungsfähigen Steuergerätes der Bordelektronik nur vier Stunden, um die volle Reichweite des Elektrofahrzeuges zu gewährleisten. Selbst kurze Ladezeiten während einer Kaffeepause oder dem Einkauf im Supermarkt können so die Reichweite wieder vergrössern. 

www.skoda.ch

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