Garagenzulieferbranche zeigt sich im 3. Quartal 2026 stabil
Posted by: Michael Lusk
Angesichts der globalen Konjunkturrisiken zeigt sich die Garagenzulieferbranche im zweiten Quartal 2026 widerstandsfähig. Die aktuelle Lage wird von den befragten Unternehmen mehrheitlich als befriedigend bis gut beurteilt. Für das dritte Quartal fällt der Ausblick – wie bereits im Vorquartal – verhalten aus.
Bei der Beschäftigungslage zeigt sich gegenüber dem Vorquartal eine leichte Verschiebung. Neu beurteilen 4% der befragten Unternehmen diese als schlecht (VQ 0%). Weitere 48% beurteilen die Beschäftigungslage als gut (VQ 58%) und 48% als befriedigend (VQ 42%). Erfreulicherweise setzt sich diese Entwicklung bei der Ertragslage nicht fort. Dort fällt die Beurteilung etwas positiver aus. 30% der Unternehmen stufen die Ertragslage als gut ein (VQ 25%), 65% als befriedigend (VQ 71%) und 4% als schlecht (VQ 4%).
In der Prognose für das 3. Quartal 2026 macht sich die unsichere wirtschaftliche Lage bemerkbar. Bei der Beschäftigungslage rechnen 9% der Unternehmen mit einer besseren Entwicklung (VQ 17%), 87% mit einer gleichbleibenden Entwicklung (VQ 71%) und 4% mit einer schlechteren Entwicklung (VQ 13%). Der Ausblick bleibt damit vorsichtig. Erfreulich ist jedoch, dass weniger Unternehmen mit einer Verschlechterung der Beschäftigungslage rechnen als im Vorquartal.
Beim Personalbestand selbst spiegeln sich diese Erwartungen wider. 9% der Unternehmen rechnen mit einem zunehmenden (VQ 17%) und 91% mit einem gleichbleibenden Personalbestand (VQ 79%). Kein Unternehmen geht von einem abnehmenden Personalbestand aus (VQ 4%). Entsprechend plant auch keines der befragten Unternehmen Kurzarbeit. Im Personalbereich bleibt der Kostendruck hoch. 57% der Unternehmen rechnen mit steigenden Personalkosten (VQ 54%) und 43% mit gleichbleibenden Personalkosten (VQ 42%). Niemand geht von sinkenden Personalkosten aus (VQ 4%).
Eine ähnliche Entwicklung wird im Materialbereich erwartet. Hier rechnen 74% der Unternehmen mit steigenden Kosten (VQ 63%), 26% mit gleichbleibenden Kosten (VQ 38%) und 0% mit sinkenden Kosten (VQ 0%). Dieser Kostendruck steht im Kontext der geopolitischen Krisen und wirtschaftlichen Unsicherheiten. Bei den zentralen Indikatoren Umsatz und Ertragslage zeigt sich ebenfalls ein verhaltener Ausblick. Beim Umsatz erwarten 30% der Unternehmen eine Zunahme (VQ 42%), 57% eine gleichbleibende Entwicklung (VQ 50%) und 13% einen Rückgang (VQ 8%).
Bei der Ertragslage rechnen 17% der Unternehmen im 3. Quartal mit einer besseren Entwicklung (VQ 25%), 61% mit einer gleichbleibenden Entwicklung (VQ 46%) und 22% mit einer schlechteren Entwicklung (VQ 29%). Insgesamt deutet die Prognose damit auf eine weiterhin stabile, aber vorsichtig eingeschätzte Entwicklung hin. (pd/ml)
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