06. März 2010

Wirtschaftsmotor Automobilindustrie

Ohne Auto läuft nichts, gar nichts!

Wirtschaftsmotor Automobilindustrie

ULRICH GIEZENDANNER, SVP-Nationalrat und A&W-Kolumnist

Die Schweiz ist das Land der Berge, der Regionen und des Wohlstands. Auch unseren Randregionen geht es gut. Warum wohl? Am Anfang des vergangenen Jahrhunderts haben gescheite Politiker erkannt, dass der Wohlstand der Städte nur mit einem hohen Grad an Mobilität in die Randregionen getragen werden kann.

Strassen wurden gebaut, die Regionen wurden besiedelt, die Randregionen konnten produzieren und den Tourismus ausbauen. Für diese positive Entwicklung ist der Individualverkehr verantwortlich. Nur der Individualverkehr.

Unter der Führung von verkappten Planwirtschaftlern (unter dem sympathischen Titel «Grüne» und auch Sozialisten) machten liebe und nette Bürgerliche das Auto zum Prügelknaben der Nation. Sozialistische Gewerkschafter (Sozialismus ist, wenn der andere bezahlt) erkannten schnell, dass man die Hetze gegen den Individualverkehr für die Renaissance des öffentlichen Verkehrs nutzen kann.

Einzigartig auf dieser Welt, gelang es den (unter dem Deckmantel der Bürgerlichen politisierenden) Planwirtschaftlern, den Individualverkehr so zu verteufeln, dass ein ÖV-System geschaffen wurde, das heute nur noch schwerlich zu bezahlen ist. Jeder Bahn- oder Busbenutzer wird subventioniert. Jeder!

Die Rezession, ausgelöst durch geldgierige Banker,
bescherte der Autoindustrie gros­se Absatzprobleme. Was war die Folge? Die ganze Wirtschaft kam ins Wanken.

Plötzlich merkte die hohe Politik, dass das Auto nicht nur Fortbewegungsmittel ist, nein, die Autoindustrie ist auch der wichtigste Wirtschaftsmotor. In unserem kleinen Land arbeiten mehr als 300 000 Menschen rund um das Auto, den Lastwagen und das Motorrad. Wie Schuppen fiel es von der Augen der Politiker; grosse Fehler wurden im Bezug auf den Individualverkehr gemacht. Wer nun aber glaubt, dass diese Politiker das «Ruder herumreissen» würden, der irrt gewaltig.

Um das eigene Gesicht nicht zu verlieren, gehen diese Totengräber der Wirtschaft
unbeirrt ihren falschen Weg weiter und hoffen, dass trotz der fortschreitenden Verteufelung des Autos reichlich Mineralölsteuern, LSVA, Strassenverkehrssteuern und so weiter in die Bundeskasse fliessen wird.

Denn eines ist klar: Der öffentliche Verkehr funktioniert nur, wenn das Auto bezahlt!

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