08. Juni 2021

Haben Automarken und Händler ein Imageproblem bei Klimafreundlichkeit?

Greentech-Strategien in der Automobilbranche – Eine aktuelle puls Studie deckt Handlungsbedarf bei der Vermittlung von Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit auf. Was können Automarken und Händler tun, um bei diesem Zukunftsthema zu punkten und somit (junge) Kunden zu gewinnen?

Haben Automarken und Händler ein Imageproblem bei Klimafreundlichkeit?
Haben Automarken und Händler ein Imageproblem bei Klimafreundlichkeit?

Parallel zum Überbietungswettbewerb der Politik um immer sportlichere CO2-Ziele, übertreffen sich auch die CEOs vieler Automarken mit der Verkündung ambitionierter Klimaziele. Die Ergrünung der Automobilbranche macht auch vor Luxus- und Sportwagenmarken wie Lamborghini oder AMG nicht Halt, die CO2-Einsparungen durch Greentech mit Emotionen und Fahrspass in Einklang bringen wollen.

 

Vor diesem Hintergrund hat sich die Nürnberger Marktforschung puls mit der Frage beschäftigt, ob und inwieweit sich die Anstrengungen der Automobilbranche im Bereich Klimafreundlichkeit auch in der Kundenwahrnehmung niederschlagen. Die Ergebnisse der puls Studie bei 1042 Autokäufern in Deutschland zeigen, dass Automarken und Händler bestenfalls auf dem Weg sind, mit Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit von sich reden zu machen. So bekunden überschaubare 34 % bzw. 31 %, dass ihre Automarke bzw. ihr Automobilhändler für klimafreundliche Autos und Mobilität stehen. Autokäuferinnen attestieren ihren Automarken bzw. Autohändlern sogar nur zu 31 % bzw. 27 % Klimafreundlichkeit.

 

Anstrengungen in diese Richtungen lohnen sich aber, können laut puls Studie Automarken und Autohändler doch ihre Weiterempfehlung durch klimafreundliche Wahrnehmung um über 20 % steigern. «Ein Schlüssel zur Vermittlung von Kompetenz für grüne Mobilität liegt darin, die damit verbundenen Technologien z. B. bei Antrieben und Treibstoffen im Automobilhandel sichtbar am POS herauszustellen, zu erklären und über Probefahrten erlebbar zu machen“, kommentiert puls Geschäftsführer Dr. Konrad Wessner die Ergebnisse.

 

Zusätzlich dazu könnten Autohäuser die Einsparungen von CO2-Emmisionen der verkauften Fahrzeuge im Vergleich zu den bisherigen Fahrzeugen ausweisen oder klimafreundliche Autos mit passenden Antrieben und Ausstattungen auf der Grundlage strukturierter Mobilitätsbedarfsanalysen vorschlagen. Je nach Fahrprofil gewinnen moderne Elektroautos, Hybride aber auch optimierte Verbrenner dann an Attraktivität, wenn Auto-Interessenten gezeigt wird, welche CO2-Einsparungen mit dem Eintausch des bisherigen gegen ein neues Fahrzeug verbunden sind. 

 

Beim 17. puls Automobilkongress am 14. Juli wird das Thema grüne Mobilität vertieft. Lassen Sie sich unter der Moderation von Prof. Hannes Brachat aus verschiedenen Perspektiven u.a. von Hyundai, Toyota, Stellantis, SIXT und erfolgreichen Automobilhändler inspirieren und nutzen Sie die Veranstaltung als Ideenquelle für Ihre Greentech-Strategie!

 

Nach jetzigem Stand der Dinge können Sie sowohl live im schönen Dauphin Speed Event in Hersbruck (nahe Nürnberg) oder digital dabei sein. Das Programm, Informationen zur Anmeldung und alle weiteren Informationen finden Sie online. (pd/ir)

 

http://automobilkongress.puls-marktforschung.de/

www.puls-marktforschung.de

 

Alle Informationen zum 17. puls Automobilkongress finden Sie auch im angehängten PDF zum Download.

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