01. Dezember 2020

AutoEnergieCheck: Auch im Winter effizient unterwegs sein

Gezielt, überlegt und effektiv: Wer im Winter einige Punkte berücksichtigt, spart beim Autofahren nicht nur Treibstoff und Energie, sondern schützt gleichzeitig die Umwelt. Die AGVS-Garagisten zeigen den Automobilisten, wie das geht. Gemeinsam konnten sie mit dem AutoEnergieCheck (AEC) bereits über 100'000 Tonnen CO2 einsparen!

AutoEnergieCheck: Auch im Winter effizient unterwegs sein

Quelle: AGVS/autoenergiecheck

Die kalten Wintertemperaturen stellen Automobilisten vor ein Dilemma: Sollen sie ihr Fahrzeug gemütlich warm heizen und dafür den Energieverbrauch erhöhen oder im kalten Auto frieren, dafür aber die Umwelt schonen? «Diese Frage stellt sich so nicht», erklärt Markus Peter, beim Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) verantwortlich für den Bereich Technik und Umwelt. «Denn wer die Heizung respektive die elektrischen Verbraucher richtig, gezielt und bewusst einsetzt, spart nicht nur Energie und Treibstoff, sondern schont gleichzeitig das Klima – und muss erst noch nicht frieren!»

Vor allem wer sein Auto draussen parkt und es damit der Kälte aussetzt, muss sich über den Einsatz seiner Mittel Gedanken machen. «Wer eine Standheizung hat, sollte diese so programmieren, dass das Auto aufgeheizt ist, wenn die Fahrt losgeht», sagt Markus Peter. Zwar benötigt dies Kraftstoff, dafür ist der Motor bei der Abfahrt betriebswarm. «Das spart wiederum Treibstoff und macht den Nachteil, der aus der Vorlaufzeit der Standheizung entstanden ist, praktisch wieder wett.» Standheizungen können übrigens nachgerüstet werden.

Was man nicht tun sollte, ist das Auto unnötig lange aufheizen oder gar im Leerlauf laufen lassen. «Das ist nicht nur umweltschädlich, es ist auch verboten», betont Markus Peter. Wer ein Steckerfahrzeug (reine Elektroautos oder Plug-in-Hybride) besitzt, kann die Vorheiz-Funktion nutzen, wenn das Auto am Strom angehängt ist. «Das braucht zwar ebenfalls Energie, dafür beeinflusst die Kälte die Reichweite weniger stark.»

Während der Fahrt heizen Automobilisten am besten gezielt dort, wo es Wärme braucht – beispielsweise mit der Sitzheizung. «Gerade wenn ich allein im Auto sitze, ist die Sitzheizung energieeffizienter, als wenn ich mit der Heizung den gesamten Innenraum wärme. Es sei denn, es steht schon genügend Abwärme vom Antriebsaggregat zur Verfügung. Generell gilt: Um Energie zu sparen, sollte ich nur einschalten, was ich auch wirklich benötige», sagt Markus Peter. Ein weiterer Vorteil der Sitzheizung: Sie ist schnell betriebswarm. Die Klimaanlage, die der Luft Feuchtigkeit entzieht, empfiehlt sich nur zu Beginn der Fahrt, falls die Scheiben beschlagen sind. «Noch besser sind saubere Scheiben – innen wie aussen. Sie beschlagen weniger schnell.» Eine sinnvolle Investition ist zudem eine Frontscheibenheizung, die bei Neuwagen oft als Option angeboten wird.

Neben dem richtigen und gezielten Einsatz von Heizung und elektrischen Verbrauchern gibt es weitere einfache Massnahmen, die das Sparpotenzial vergrössern und die Umwelt schonen. Unnötiger Ballast wie Skiausrüstungen oder nicht benötigte Ski- und Gepäckträger erhöhen den Treibstoffverbrauch. Deshalb rät Markus Peter: «Räumen Sie nach dem Skifahren Ihren Kofferraum aus und demontieren Sie den Skiträger oder die Dachbox. So vermeiden Sie unnötiges Gewicht und eine ungünstige Aerodynamik.»

Weiteres Sparpotenzial zeigt ein AutoEnergieCheck beim AGVS-Garagisten auf. Denn er hilft den Automobilisten, möglichst umweltschonend und energieeffizient unterwegs zu sein. Gleichzeitig entlastet er ihr Portemonnaie: Dank tieferem Verbrauch spart der AEC nicht nur CO2, sondern auch Geld. Die durchschnittliche Einsparung beträgt rund 200 Liter Treibstoff oder 300 Franken im Jahr. «Seit Beginn des AEC im Jahr 2012 haben die beteiligten AGVS-Garagisten mehr als 95'000 AEC durchgeführt und ihren Kunden damit Einsparungen von über 100'000 Tonnen CO2 ermöglicht!», sagt Markus Peter.

Die Dienstleistung, die von EnergieSchweiz, dem Energiesparprogramm des Bundesamts für Energie BFE, unterstützt wird, dauert rund 20 Minuten. Dabei kontrollieren und erhöhen die Garagisten bei Bedarf den Reifendruck und überprüfen die Auspuffanlage, das Treibstoffsystem, die Klimaanlage sowie die elektrischen Verbraucher. Weiter klären sie die Automobilisten unter anderem über unnötigen Ballast auf. Sämtliche Einsparmöglichkeiten sehen die Autobesitzer auf ihrem persönlichen AEC-Zertifikat, das ihnen im Anschluss an den AEC vom Garagisten überreicht wird. (pd/mb)

www.autoenergiecheck.ch

 

 

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