10. Juli 2020

500 offene Lehrstellen warten auf wissbegierige Lernende

Obwohl während des Lockdowns eine bemerkenswerte Anzahl Lehrverträge abgeschlossen werden konnte, sucht das Schweizer Autogewerbe weitere Schulabgängerinnen und Schulabgänger.

500 offene Lehrstellen warten auf wissbegierige Lernende

Autoberufe sind vielseitig, zeichnen sich durch eine hohe Durchlässigkeit aus und bieten ausgezeichnete Zukunftsaussichten. Quelle: AGVS-Medien

Von der Mechanik über die Elektronik und Diagnose bis hin zum Kundenkontakt: Autoberufe sind nicht nur vielseitig, sondern bieten auch ausgezeichnete Zukunftsaussichten. Dass das Jugendliche offensichtlich auch so sehen und die beruflichen Grundbildungen im Schweizer Autogewerbe attraktiv sind, zeigen die Zahlen. 3000 Schulabgänger treten jährlich eine Lehrstelle in einem Garagenbetrieb an. Davon entscheiden sich rund 2700 für einen der drei technischen Berufe Automobil-Mechatroniker/-in EFZ (4 Jahre), Automobil-Fachmann/-frau EFZ (3 Jahre) oder Automobil-Assistent/-in EBA (2 Jahre) in den Bereichen Personenwagen oder Nutzfahrzeuge. Hinzu kommen Ausbildungen im kaufmännischen Bereich und im Detailhandel.

 

Sogar während des Lockdowns, als die Ausstellungs- und Verkaufsflächen geschlossen und Schnuppertage, Eignungstests und Bewerbungsanlässe nicht möglich waren, konnte eine stattliche Anzahl Lehrverträge abgeschlossen werden. Und trotzdem: Rund 500 Lehrstellen warten noch darauf, von wissbegierigen Schulabgängerinnen und Schulabgängern besetzt zu werden. Mit einer Ausbildung im Autogewerbe tragen Lernende dazu bei, dass die Fahrzeuge auf den Strassen sicher, in einem korrekten Zustand und effizient unterwegs sind.

 

 

«Autoberufe haben Zukunft, heute mehr denn je!», sagt Olivier Maeder, in der Geschäftsleitung des Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) für den Bereich Bildung zuständig. «Zum einen, weil die individuelle Mobilität ein Grundbedürfnis ist. Das hat nicht zuletzt der Lockdown gezeigt. Auch unabhängig davon wird sie bei der wachsenden Schweizer Bevölkerung weiterhin zunehmen.» Zum anderen befindet sich die automobile Technologie im Wandel. «Die rasante Entwicklung sorgt dafür, dass die Autoberufe spannend bleiben. Bereiche wie beispielsweise die Antriebstechnik oder die Fahrerassistenzsysteme für teilautonomes und autonomes Fahren stellen hohe Anforderungen an Wissen und Können. Dafür braucht es gut und vielseitig ausgebildete Fachkräfte.»

 

 

Der erste Schritt dazu ist eine Lehrstelle. Sie bietet Lernenden überdies interessante Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten. «Unsere technische Grundbildung zeichnet sich durch eine hohe Durchlässigkeit aus. Und für die, die keinen technischen, aber dennoch einen Beruf in der Automobilbranche lernen möchten, haben wir die Grundbildungen im Detailhandel und KV», erklärt Olivier Maeder. Nach Abschluss steht den Absolventen wiederum eine breite Palette an Weiterbildungen offen. «Ein Autoberuf ist eine gute Wahl und bietet vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten.»

 

 

www.autoberufe.ch

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