07. April 2020

Seat: Frauen gestalten die Zukunft

Auch wenn man die Autoindustrie für eine Männerdomäne halten könnte: Frauen haben seit jeher grossen Einfluss in diesem Bereich. Rückspiegel, Blinker und Strassenmarkierungen sind Innovationen, die wir Frauen zu verdanken haben. Seat beschäftigt weibliche Führungskräfte in wichtigen Bereichen.

Seat: Frauen gestalten die Zukunft

Mit dem Wandel hin zu einer gemeinschaftlichen und vernetzten Elektromobilität der Zukunft werden Frauen eine noch stärker ausgeprägte Rolle spielen. Verschiedene Studien belegen, dass weibliche Nutzer die Einführung von Elektrofahrzeugen und Carsharing-Konzepten aufgrund ihrer Interessen und Fahrgewohnheiten massgeblich beeinflussen. Und auch auf Entwicklerseite leisten Frauen einen immer grösseren Beitrag: Seat beschäftigt weibliche Führungskräfte in wichtigen Zukunftsbereichen wie Konnektivität, Sprachassistenz und Cybersicherheit. Drei Mitarbeiterinnen stellen wir hier vor:

 

Anna Homs ist Ingenieurin bei Seat und Projektmanagerin für Innovationen im Volkswagen Konzern. Die 27-Jährige entwickelt sprachgesteuerte Assistenten – für das Jahr 2030. Sie leitet ein Team von Fachleuten aus China, den USA und Deutschland, die gemeinsam die Bedürfnisse der Nutzer von heute untersuchen, um schon zehn Jahre im Voraus die Konzepte von morgen zu entwickeln. Anna Homs erzählt: «Sprachassistenten werden in der Mobilität der Zukunft eine wesentliche Rolle spielen, da sie eine einfache und bequeme Form der Kommunikation darstellen. Die Sprachsteuerung kommt immer häufiger zum Einsatz: zuhause, beim Smartphone und natürlich auch im Auto.» Für die Wirtschaftsingenieurin ist das Spannende an der Welt des Automobils der Wandel, den der Sektor aktuell erlebt. «Wir befinden uns an einem Wendepunkt, der viele Veränderungen und Herausforderungen mit sich bringt. Ich bin der Meinung, hier sollte sich jeder auf seine Weise einbringen», erklärt sie.

 

 

Paqui Lizana, Managerin Digitale Produkte bei Seat, sieht das Hauptziel ihrer Arbeit darin, den Umgang mit immer komplexer werdenden Sachverhalten zu erleichtern. Sie erzählt: «Ein vollständig vernetztes Ökosystem wird uns die Möglichkeit geben, dem Nutzer jederzeit proaktiv das beste Fortbewegungsmittel vorzuschlagen – sei es das Auto, das Motorrad... In Zukunft werden digitale Produkte der Schlüssel dazu sein, das gewünschte Nutzererlebnis zu ermöglichen und dieses von einem Fahrzeug ins andere mitzunehmen.» Auch Paqui Lizana ist Ingenieurin, kommt allerdings aus der Telekommunikationsbranche. Was den aktuellen Wandel betrifft, ist sie mit ihrer Kollegin Anna Homs einer Meinung: «Ich bin sehr leidenschaftlich, wenn es darum geht, Veränderungen herbeizuführen. Ich glaube, dass wir einen sehr wertvollen Beitrag leisten, denn der Schlüssel zur Innovation ist die Vielfalt.» Die 37-Jährige beobachtet mit Freude, dass die Zahl der Frauen im Ingenieurwesen stetig zunimmt.

 

 

Mareike Gross gewährleistet die Sicherheit in der vernetzten Mobilität der Zukunft. Sie leitet in der Entwicklungsabteilung von SEAT das Team Elektronische Systeme, Packaging und Cybersicherheit und erklärt: «Wir arbeiten mit Nachdruck daran, dass unsere Fahrzeuge gegen mögliche digitale Angriffe optimal geschützt sind.» Obwohl sie Wirtschaft studiert hat, spielte die Automobilindustrie in der Karriere von Mareike Gross schon immer eine grosse Rolle. Aufgewachsen ist sie nämlich in der Nähe von Stuttgart, der Geburtsstadt des Automobils. «Als ich zu Seat kam, war ich positiv überrascht, wie viele Frauen in der Entwicklung arbeiten. Ich halte die Rolle der Frauen in diesem Sektor für äusserst wichtig, denn wir wollen Mobilitätskonzepte gestalten, die unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse berücksichtigen – eine ganzheitliche Mobilität», betont sie.

 

 

Es sind diese unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse, aufgrund derer Frauen den Verkauf von Elektrofahrzeugen revolutionieren werden – zu diesem Schluss kam kürzlich eine Studie der britischen Universität Sussex und der dänischen Universität Aarhus. Frauen messen der Sicherheit und der Benutzerfreundlichkeit eine höhere Bedeutung bei und berücksichtigen dabei stärker finanzielle und umweltrelevante Aspekte. Aus diesem Grund werden Carsharing-Konzepte für Frauen sehr attraktiv sein, bestätigt ein Bericht der Europäischen Kommission. So ist beispielsweise die jährliche Fahrstrecke von weiblichen Fahrern tendenziell kürzer als die von männlichen – und Carsharing gilt bei einer Fahrleistung von 15’000 bis 18’000 Kilometern im Jahr als effizientere Lösung. (pd/mb)

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