23. Dezember 2009

Fiat investiert Milliarden und stellt Autobau auf Sizilien ein

Der Fiat-Konzern will in den kommenden zwei Jahren über acht Milliarden Euro investieren, um Produktivität und Entwicklung zu stärken. Der Löwenanteil der Investition soll ins Heimatland des Herstellers, Italien, fließen. Darüber hinaus plant Fiat, das Werk Termini auf Sizilien mit etwa 1700 Mitarbeitern zu schließen.

Fiat investiert Milliarden und stellt Autobau auf Sizilien ein

Will acht Milliarden Euro investieren und Fiat-Werk in Sizilien schliessen: Sergio Marchionne.

Fiat-Chef Sergio Marchionne hat angekündigt, in den nächsten beiden Jahren acht Milliarden Euro in Italien zu investieren, um die Produktivität zu erhöhen. "Wir haben einen ehrgeizigen Plan für Fiat, vor allem in Italien", sagte er bei der Vorstellung seines Wirtschaftsplans in Rom.

 

Autobau auf Sizilien wird eingestellt.

Gleichzeitig bekräftigte Marchionne, dass der Bau von Autos in dem sizilianischen Werk Termini Imerese 2011 eingestellt wird: "Die Aufmerksamkeit auf ausschließlich soziale Belange zu richten, würde zum Tod des Unternehmens führen", so Marchionne. In Europa gebe es beim Autobau weiterhin Überkapazitäten: "Wir haben in Italien sechs Werke und produzieren zusammen das, was in einer einzigen Stätte in Brasilien hergestellt wird.

 

Geht Fiat-Werk in Sizilien an Tata-Gruppe?

In dem Werk auf Sizilien sind rund 1700 Mitarbeiter beschäftigt. Es hat in der Region einen extrem hohen Stellenwert. Marchionne hatte bereits Anfang Dezember angekündigt, die Autoproduktion in dem Werk einzustellen. Er sei aber offen für alle Pläne, das Werk umzuwidmen, sagte er. Als mögliche Lösung gilt ein Verkauf, zum Beispiel an die indische Tata-Gruppe. (red)

 

www.fiat.ch

 

 

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