01. Oktober 2019

Wie die Umweltdiskussion das Autogewerbe beeinflusst

«Kunden, Umwelt, Kompetenzen. Impulse für die Autobranche»: Unter diesem Titel wird am «Tag der Schweizer Garagisten» der Einfluss der aktuellen Energie- und Umweltpolitik auf das Schweizer Autogewerbe beleuchtet. Hochkarätige Referenten, namhafte Experten und 800 Teilnehmende machen die Veranstaltung zur grössten und bedeutendsten Fachtagung der Branche.

Wie die Umweltdiskussion das Autogewerbe beeinflusst

Moderiert wird dieser Top-Event der Schweizer Autobranche am 14. Januar im Kursaal Bern zweisprachig von Röbi Koller und Mélanie Freymond. Nach der Rekordausgabe 2019 mit mehr als 800 Teilnehmenden aus Gewerbe, Industrie, Wissenschaft, Politik, Behörden und Medien geht der Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) auch für die kommende Tagung von einem vollen Kursaal aus.

 

Die Tagung soll aufzeigen, wie die politische Entwicklung namentlich im Energie- und Umweltbereich das Auto- und Werkstattgeschäft der Zukunft beeinflussen wird, wie sich der motorisierte Individualverkehr technologisch entwickelt und welche Anforderungen auf die Aus- und Weiterbildung im Autogewerbe zu stellen sind. Kompetente Antworten dazu liefern ausgewiesene Referentinnen, Referenten und Diskussionsteilnehmer, unter anderen Michael Jost, Leiter Konzernstrategie Produkt und Chief Strategy Officer der Marke Volkswagen. Der VW-Spitzenmanager wird die «Herausforderung Mobilität der Zukunft» aus Sicht des weltweit grössten Herstellers von Personenwagen schildern.

 

 

Politologe Claude Longchamp legt dar, wie gesellschaftliche Trends entstehen und durch welche Mechanismen sie politische Veränderungen herbeiführen. Im Rahmen dieses Themas skizziert Pascal Previdoli, stellvertretender Direktor des Bundesamts für Energie (BFE), die Entwicklung der künftigen CO2-Politik in Europa und der Schweiz. Er wird darlegen, mit welchen konkreten Massnahmen der Bund die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 Prozent und bis 2050 auf null reduzieren will und welche Rolle dabei den Garagisten zukommt. Weitere namhafte Referenten und Diskussionsteilnehmer sind: Jürg Röthlisberger, Direktor des Bundesamts für Strassen (ASTRA), Nationalrat Thierry Burkart (FDP/AG), Christian Bach, Leiter der Abteilung Fahrzeugantriebssysteme bei der Empa, Auftrittsexpertin Mireille Jaton sowie Garagist und alt Nationalrat Markus Hutter.

 

 

Thematisiert wird am 14. Januar auch die Beziehung zwischen dem Garagisten und seinen Kunden. Diesem wichtigen Thema geht der Verband der Schweizer Garagisten in den nächsten Monaten mit einer repräsentativen Marktforschung auf den Grund. «Ziel ist es, unseren Mitgliedern und Branchenpartnern konkrete Hinweise zu liefern, wie sie diese oft langjährige Verbindung weiter stärken können», sagt AGVS-Zentralpräsident und Gastgeber Urs Wernli. Gleichzeitig wird die Umfrage Einsichten über das Verhältnis der Schweizerinnen und Schweizer zum Auto und ihre Einstellung zur Mobilität bieten. «Für das Autogewerbe ist das auch deshalb von Interesse, weil die Entwicklung des motorisierten Individualverkehrs auch von der Umweltdiskussion massgeblich beeinflusst wird», sagt Urs Wernli. (pd/mb)

 

 

www.agvs-upsa.ch

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