07. März 2019

ASTRA erteilt Zuschlag für Betrieb von E-Tankstellen auf Autobahnrastplätzen

Der Bund unterstützt den Ausbau von Schnellladestationen für Elektroautos entlang der Nationalstrassen. Interessierte Betreibergesellschaften konnten sich bis im Dezember 2018 für die Realisierung von E-Tankstellen auf 100 Rastplätzen bewerben. Nun hat das Bundesamt für Strassen (ASTRA) vier schweizerischen und einem niederländischen Anbieter einen Zuschlag erteilt.

ASTRA erteilt Zuschlag für Betrieb von E-Tankstellen auf Autobahnrastplätzen

Socar Energy Switzerland hat vom Bundesamt für Strassen (ASTRA) eine von fünf Konzessionen für den erstmaligen Bau von 20 Elektroschnellladestationen auf Schweizer Autobahn-Rastplätzen erhalten. Das Unternehmen betreibt an seinen elf Raststätten bereits heute sieben Schnellladestationen und unterhält das grösste Netz an Schweizer Autobahnen. In den nächsten Jahren kann dieses Netz nun schrittweise ausgebaut und um Rastplätze erweitert werden.

 

Erst vor ein paar Monaten hat der Bund mit einer Gesetzrevision rechtlich überhaupt die Möglichkeit geschaffen, an den unter Bundeshoheit stehenden Autobahn-Rastplätzen Elektroladestationen zu installieren. Ein leistungsstarkes Netz von Ladestationen entlang der Autobahnen wird zurecht als eine wesentliche Grundvoraussetzung betrachtet, um die Akzeptanz und Attraktivität in der Schweiz für die klimafreundliche Elektromobilität weiter zu erhöhen. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat daraufhin fünf Bewilligungspakete à je 20 Rastplätzen öffentlich ausgeschrieben, um privaten Investoren den Bau von Elektroladestationen – in Ergänzung zu den Raststätten – auch auf Rastplätzen zu ermöglichen. Rastplätze sind bislang lediglich mit einer Toilette und allenfalls einem Imbissstand ausgerüstet.

 

Socar erhält eines der fünf sehr begehrten Bewilligungspakete für den Bau von 20 Schnellladestationen an Rastplätzen. Die Standorte sind innerhalb der einzelnen Pakete jeweils über die ganze Schweiz verteilt. Unter den fünf Unternehmen, die den Zuschlag erhalten haben, ist Socar der einzige klassische Tankstellenbetreiber. Socar wertet dies als Bestätigung für sein bereits jahrelanges Engagement für die Schweizer Elektromobilität. Die weiteren vier Unternehmen mit je einer Bewilligung sind Stromversorger oder ausschliessliche Ladestationsbetreiber.

 

Edgar Bachmann, CEO von Socar Energy Switzerland, zeigt sich über den Zuschlag des Astra hoch erfreut: «Die Erschliessung von Rastplätzen erlaubt es Socar, sein bestehendes Schnelllade-Netz an den wichtigen Hauptverkehrsachsen weiter auszubauen. Wir sind immer noch am Anfang, aber die immer dichter werdende Netzabdeckung wird der Elektromobilität irgendwann zum Durchbruch verhelfen. Wir haben schon früh begonnen, mit Überzeugung in diese zukunftsweisende Technologie zu investieren. Gleichzeitig sind wir auch für alle anderen neuen und zukunftsträchtigen Antriebstechnologien offen, die Mobilität unterstützen. Unser Selbstverständnis ist die eines Mobilität-Providers und mit dieser Haltung entwickeln wir auch unsere bestehende Infrastruktur und Dienstleistungen weiter.» 

 

Während die bisherigen Ladestationen von Socar jeweils in Kooperation mit einem Partner realisiert wurden, werden die neuen Ladestationen erstmals eigenständig gebaut. Der nachhaltig produzierte Strom für die Ladesäule wird von den vom Standort abhängigen, regionalen Stromversorger bezogen. Die Realisierung der neuen 20 Schnellladestationen ist zum heutigen Zeitpunkt schrittweise zwischen 2019 und 2023 vorgesehen.  (pd/eka)

 

www.socarenergy.ch

 

 

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