20. Februar 2014

Die grossen Irrtümer bei Winterreifen

Die meisten Autofahrer gehen davon aus, dass sie gerüstet sind, wenn ihre Reifen eine vorgeschriebene Restprofiltiefe von 1,6 Millimetern aufweisen und die Kennzeichnung M+ S tragen. Dieser Irrtum wurde bei einer aktuellen Umfrage eines namhaften Reifenherstellers bei 1400 Teilnehmern festgestellt.

Die grossen Irrtümer bei Winterreifen

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Laut eines Berichts von auto-medienportal.net gehen rund 72 Prozent der Befragten davon aus, dass Winterreifen an der «M+S»-Kennung zu identifizieren sind. Mehr als 40 Prozent waren davon überzeugt, dass die gesetzlich vorgeschriebene Restprofiltiefe von 1,6 Millimetern ausreicht, um bei winterlichen Bodenverhältnissen für ausreichend Haftung zu sorgen. Das sind grosse und zudem gefährliche Irrtümer. 
Fachleute raten dazu, Winterreifen unter 4mm Profiltiefe gar nicht mehr aufzuziehen. Tests belegen, dass gut bewertete Winterreifen mit zwei Millimetern Restprofil in regennassen Kurven nur noch 43 Prozent der Haftwirkung erbringen, die der Neureifen des Fabrikats mit acht Millimetern Profil aufweist.  Es ist nicht unbedingt Schneeglätte, die ein guter Winterreifen meistern muss. Zwar zählt die Schweiz als Alpenstaat zu den Ländern, die während der Wintermonate die grössten Schneemengen haben, aber gerade bei Nässe spielt die Haftfähigkeit eines Reifens eine bedeutende Rolle. Da die Kraft der Sonne im Winter minimal ist, verdunstet die Feuchtigkeit kaum. Gute Winterreifen sind deshalb gleichzeitig auch gute Regenreifen mit mindestens vier Millimetern Profiltiefe. Das vermindert auch die Aquaplaning-Gefahr.

 

Vermeintliche Sicherheit wird mit der Kennzeichnung „M+S"-Reifen (für Matsch und Schnee) suggeriert. Das sagt laut Fachleuten wie Dr. Bernd Löwenhaupt vom Goodyear-Dunlop-Entwicklungszentrum in Hanau nichts über die Wintertauglichkeit aus. Bei der M+S Kennzeichnung handelt es sich nicht um ein offizielles Prüfzeichen. Autofahrer sollten auf das Schneeflocken-Symbol an der Reifenflanke achten. Dieses Prüfsiegel garantiert, dass die Haftungseigenschaften in der kalten Jahreszeit mindestens sieben Prozent besser sind als beim vergleichbaren Reifen mit Sommerprofil. 

 

Es reicht nicht aus, sein Fahrzeug im Oktober für den Winter zu rüsten und sich dann bequem in den Autositz zurück zu lehnen. Es ist wichtig, gerade bei lang anhaltender Kälte den Frostschutz im Kühler und in der Wischanlage zu überprüfen und Verschleißteile rechtzeitig auszuwechseln, die man mittlerweile sehr günstig in Online-Shops wie hier erhält. Wenn die Autobatterie schwächelt, dann ist das Risiko hoch, dass der Wagen nicht mehr anspringt. Wer viel unterwegs ist, sollte deshalb rechtzeitig eine neue Batterie besorgen, die sich durch volle Leistungsfähigkeit auszeichnet und auch bei anhaltendem Frost nicht schlapp macht. Zündkerzen, Wischerblätter und Bremsen sollten ebenfalls im Auge behalten werden, denn ihre Funktionsfähigkeit ist wichtig für die Sicherheit, gerade im Winter.

 

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