14. Juli 2011

Erhebliche Verhaltensunterschiede von Autofahrern im Ländervergleich

Laut einer umfassenden Verkehrssicherheitsstudie von Goodyear Dunlop gibt es zum Teil frappante Unterschiede bei der Selbsteinschätzung von Autofahrern im europäischen Vergleich. Oft ist diese mit dem tatsächlichen Verhalten auf der Strasse nicht ganz deckungsgleich.

Erhebliche Verhaltensunterschiede von Autofahrern im Ländervergleich

90 Prozent der Franzosen prüfen vor längeren Urlaubsfahrten den Reifendruck ihres Fahrzeugs.

Ein Drittel der Schweizer Autofahrer sind davon überzeugt, sie würden «besser als der Durchschnitt» fahren. Damit sind sie nicht allein: In Italien sind es ganze 47 Prozent. Eine von Goodyear Dunlop durchgeführte Studie im 2010 mit 5'600 Befragten in 15 europäischen Ländern belegt allerdings, dass gerade die italienischen Fahrer europaweit als die gefährlichsten eingestuft werden. Ganz im Gegensatz zu ihren deutschen Kollegen: Die Studie zeigt klar, dass die Deutschen die sichersten Autofahrer in Europa sind. 22 Prozent von ihnen beschreiben sich selbst am ehesten als «entspannt» hinter dem Lenkrad.

 

Die Franzosen stecken am meisten Vorbereitungszeit in ihr Fahrzeug, bevor sie sich auf eine Reise machen. So schätzen sie sich selbst auch am vorsichtigsten ein (51%). Die Briten bezeichnen sich ihrerseits als «sichere Fahrer», so bremst der Grossteil beispielsweise bei einer gelben Ampel, statt Gas zu geben. Nach einer kritischen Situation fahren sie jedoch häufig gestresst weiter. So gibt Dr. Lisa Dorn, Direktorin der Untersuchungsgruppe Fahrverhalten der Cranfield University, UK sowie Präsidentin der Internationalen Vereinigung Angewandter Psychologen - Abteilung Verkehrs und Transportpsychologie, zu bedenken: «Die Studie von Goodyear Dunlop gibt Anlass zur Besorgnis, zumal viele europäische Autofahrer auch unter Stress ihre Fahrt in die Sommerferien fortsetzen. Sie belegt eindeutige nationale Unterschiede, welche sich auch in den unterschiedlichen Verkehrsunfallszahlen quer durch Europa widerspiegeln. Wenn man sich gestresst fühlt, wird man intoleranter gegenüber den Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer. Vergessen wir nicht, dass die Strasse für alle da ist.»

 

Am weitesten verreisen übrigens die Russischen Fahrer mit ihrem Auto - über die Hälfte legt mehr als 2000 km auf der Fahrt in die Sommerferien zurück. Was nicht bedeutet, dass sie deshalb mehr Pausen einlegen: Durchschnittlich fährt etwa einer von fünf bis zu 6 Stunden am Stück ohne Rast. Und schnell vorankommen möchten sie dabei auch noch, Russen überschreiten am zweithäufigsten Geschwindigkeitsgrenzen. (as)

 

www.goodyear.com

 

 

 

 

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