07. Juli 2011

Grünes Licht für Teilverkauf von Saab-Anlage

Ein Kabinettsentscheid der schwedischen Regierung ermöglicht den Teilverkauf einer Fabrik des angeschlagenen Autoherstellers Saab.

Grünes Licht für Teilverkauf von Saab-Anlage

Die schwedische Regierung gab Saab grünes Licht für den Teilverkauf ihres Stammwerks.

Schwedens Regierung gab der Spyker-Tochter Saab grünes Licht für den Teilverkauf einer Fabrik. Ein Konsortium von Immobilien-Investoren übernimmt 50,1 Prozent der Anteile an der Produktionsstätte in Trollhättan, die seit April fast durchgehend stillgestanden hat. Mit den daraus geschöpften und dringend benötigten 225 Mio. Kronen (rund 34 Mio. Franken) kann der schwedische Autobauer die ausstehenden Löhne und Gehälter sowie offene Beträge bei Zulieferern bezahlen. Die Fabrik kann Saab weiter uneingeschränkt per Leasing nutzen.

 

Anfang Juli war bekanntgeworden, dass Saab im vergangenen Jahr nur 28'282 Autos absetzen konnte und einen Verlust von 3,1 Mrd. Kronen generiert hat. Wann die Produktion im Anschluss an den Teilverkauf im westschwedischen Stammwerk wieder anläuft, ist noch nicht bekannt. Laut den Aussagen einer Unternehmenssprecherin stehe man weiter in Verhandlungen mit Zulieferern, Einzelheiten wurden jedoch nicht genannt. Die zweite Julihälfte gilt laut früheren Angaben nach wie vor als Ferienzeit für die insgesamt 3700 Beschäftigten und soll weiterhin unangetastet bleiben. (as)

 

www.saab.ch

 

 

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