11. April 2010

Brennpunkt CO2 und Energieeffizienz

Das Amt für Umweltschutz des Kantons Zug informierte Fachleute aus dem Garagengewerbe an einer Sonderveranstaltung über die geplante Änderung der Motorfahrzeugsteuer im Kanton Zug und die Rolle des Garagisten als Mittler zwischen Fahrzeugherstellern und Kunden.

Brennpunkt CO2 und Energieeffizienz

Der Zuger Baudirektor Heinz Tännler betonte in seinem Begrüssungsreferat die anspruchsvolle Doppelrolle der Garagisten als «Kundenberater und Umweltanwalt in personam».

Der Kanton Zug engagiert sich in verschiedenen Bereichen für den Klimaschutz und unterstützt den Umstieg auf energieeffiziente Fahrzeuge. Neben der geplanten Teilrevision der Motorfahrzeugsteuer setzt er vor allem auf Information. Eine Untersuchung der ETH Zürich hat ergeben, dass die Kunden für den Kauf eines energieeffizienten Fahrzeuges durchaus offen sind. 60 Prozent der Neuwagenkäufer wünschen aber mehr Informationen dazu. Bestehende Hilfsmittel wie Energieetikette und Fahrzeuglisten genügen diesem Anspruch offenbar nicht. Hier will der Kanton Zug Unterstützung bieten.

Garagisten als CO2-Optimierer
Als Mittler zwischen Herstellern und Kunden sind die Garagisten besonders gefordert. Das Amt für Umweltschutz hat deshalb die Fachleute aus dem Zuger Garagengewerbe zu einer Sonderveranstaltung unter dem Titel «Brennpunkt CO2 und Energieeffizienz» eingeladen.
Regierungsrat Heinz Tännler betonte in seinem Begrüs­sungsreferat die anspruchsvolle Doppelrolle der Garagisten als «Kundenberater und Umweltanwalt in personam».
Markus Peter, Leiter Automobiltechnik und Umwelt im AGVS, widmete sein Referat dem Thema «Das CO2 im Kundengespräch»: Von den Garagisten wird kompetente Beratung zu Themen wie Energieeffizienz und alternative Antriebsarten erwartet. Dazu müssen sie über aktuelle Trends wie beispielsweise das Downsizing oder die Entwicklung der Elektromobilität auf dem Laufenden sein. Immer mehr Kundinnen und Kunden entscheiden sich für ökologische Fahrzeuge. Gemäss Markus Peter sind neben dem Umweltbewusstsein auch Argumente wie Image-Gewinn oder Kosteneinsparungen durch den tiefen Treibstoffverbrauch und durch Anreizsysteme bei den Steuern ausschlaggebend. In seinem Referat zeigte Rainer Kistler, Leiter des Amtes für Umweltschutz auf, dass mit der geplanten Änderung der Motorfahrzeugsteuer im Kanton Zug der Kauf von energieeffizienten Fahrzeugen nicht zuletzt finanziell lohnenswert wäre. Neben den geringeren Treibstoffkosten würde auch die steuerliche Belastung um bis zu 20 Prozent tiefer ausfallen. (pd/sag)

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