25.08.2026

Autofahrer sehen abgefahrene Reifen als grösste Gefahr im Winter

Wenn Nässe, Schnee und Eis die Strassen verändern, sind passende Winterreifen entscheidend. Wie Autofahrer mit ihnen umgehen, welche Risiken sie fürchten und worauf sie beim Reifenkauf achten, zeigt eine aktuelle Bridgestone-Umfrage zum Thema «Winterreifen».

Autofahrer sehen abgefahrene Reifen als grösste Gefahr im Winter

Sicherheit ist das wichtigste Argument für Premium-Winterreifen.

Die grösste Gefahr sehen die Befragten nicht in schnee- oder eisbedeckter Fahrbahn, sondern im Zustand der Reifen. Mehr als jeder Dritte (36,5 Prozent) nennt abgefahrene Reifen beziehungsweise eine zu geringe Profiltiefe als grösstes Risiko beim Autofahren im Winter. Vereiste Strassen folgen für mehr als jeden Vierten (28,3 Prozent) auf dem zweiten Platz. Etwa jeder Fünfte (21,5 Prozent) sieht Sommerreifen im Winter als grösste Gefahr. Umso bemerkenswerter ist, dass ungeeignete Bereifung offenbar dennoch keine Seltenheit ist. Fast die Hälfte der Befragten (44,3 Prozent) geben an, schon einmal mit ungeeigneten Reifen bei Schnee unterwegs gewesen zu sein.

 

Regelmässiger Reifencheck gehört für die meisten Verkehrsteilnehmer dazu

Ein Grossteil der Autofahrer behält den Zustand der eigenen Winterreifen im Blick. Knapp die Hälfte (48,9 Prozent) überprüft Zustand und Profiltiefe bei jedem Reifenwechsel und damit zweimal im Jahr. Weitere 41,1 Prozent kontrollieren ihre Reifen mehrmals pro Saison. Nur jeder Zehnte (10 Prozent) wird erst aktiv, wenn etwas Ungewöhnliches beim Fahren auffällt.

Die regelmässige Kontrolle ist insbesondere mit Blick auf die Profiltiefe wichtig. In der Schweiz schreibt der Gesetzgeber eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor. Aus Sicherheitsgründen empfehlen Experten jedoch, Reifen nicht bis zu diesem Grenzwert abzufahren. Auch Luftdruck, mögliche sichtbare Beschädigungen oder ungleichmässiger Abrieb sollten regelmässig überprüft werden.

Neben der richtigen Bereifung und deren Zustand bleibt die individuelle Fahrweise ein massgebender Faktor für sicheres Fahren im Winter. Das spiegelt sich auch im Verhalten der Autofahrer wider: Mehr als jeder Dritte (34,2 Prozent) gibt an, aufgrund seiner Reifen im Winter langsamer zu fahren. Noch etwas mehr Befragte passen den Sicherheitsabstand an (37,0 Prozent). Weitere 11,4 Prozent verzichten bei starkem Winterwetter möglichst auf Autofahrten und fahren nur, wenn es notwendig ist.

 

Sicherheit entscheidender Faktor beim Reifenkauf

Mit der Frage nach einem neuen Reifensatz beschäftigen sich die meisten Autofahrer in mehrjährigen Abständen. Knapp die Hälfte der Befragten (48,9 Prozent) denkt alle drei bis fünf Jahre über einen Reifenkauf nach, jeder Dritte (33,3 Prozent) bereits alle zwei bis drei Jahre. 12,3 Prozent beschäftigen sich erst nach sechs Jahren oder später mit einem Reifenkauf. Nur 5,5 Prozent machen einen Neukauf ausschliesslich von einem Reifenschaden oder einem Fahrzeugwechsel abhängig. Dabei sollte nicht allein die Profiltiefe darüber entscheiden, wann ein neuer Reifensatz fällig wird.

Auch das Alter spielt eine Rolle, da sich die Materialeigenschaften mit der Zeit verändern. Winterreifen werden im Lauf der Zeit härter und dadurch weniger elastisch. Diese Elastizität ist jedoch für zuverlässigen Grip entscheidend, denn bei niedrigen Temperaturen sollen die Profilblöcke und feinen Lamellen flexibel bleiben und sich mit der Fahrbahn möglichst stark verzahnen. Der TCS empfiehlt, Winterreifen nicht länger als acht Jahre zu verwenden. Unabhängig vom Alter sollten Reifen regelmässig auf ihren Zustand überprüft und bei Beschädigungen oder zu geringer Profiltiefe entsprechend früher ersetzt werden.

Dass Sicherheit beim Reifenkauf einen hohen Stellenwert besitzt, zeigt auch die Frage nach den Kosten. Fast zwei Drittel der Befragten (61,7 Prozent) würden einen notwendigen Winterreifenkauf nicht aus Kostengründen verschieben. Entsprechend steht auch bei der Entscheidung für Premiumreifen Sicherheit an erster Stelle.

Für mehr als jeden dritten Autofahrer (39,7 Prozent) ist mehr Sicherheit das wichtigste Argument für einen Premiumreifen. Knapp jeder Vierte (23,3 Prozent) nennt eine bessere Leistung bei Nässe und schlechtem Wetter. Für 16 Prozent spielt hingegen eine geringere Geräuschentwicklung eine entscheidende Rolle. Dieser Aspekt gewinnt insbesondere im Zuge der Elektromobilität an Bedeutung: Da bei Elektrofahrzeugen die Geräusche des Verbrennungsmotors entfallen, werden Abroll- und Reifengeräusche im Fahrzeuginnenraum stärker wahrnehmbar.

 

Premium-Performance für unterschiedliche Fahrprofile

Mit seinem Premiumportfolio bietet Bridgestone Lösungen für die unterschiedlichen Anforderungen bei winterlichen Strassenverhältnissen. Für Autofahrer, die auf saisonale Bereifung setzen, hat Bridgestone mit dem Blizzak 6 einen Premium-Winterreifen speziell für die anspruchsvollen Bedingungen des europäischen Winters entwickelt. Er überzeugt mit herausragender Mobilität und Kontrolle auf Schnee, ausgezeichneter Nassbremsleistung sowie einer gegenüber seinem Vorgänger verbesserten Laufleistung. Dank innovativer Technologien ist der Blizzak 6 zudem EV-ready und damit für Fahrzeuge aller Antriebsarten gleichermassen ideal geeignet.

Eine hochwertige Alternative für bestimmte Fahrprofile ist der Bridgestone Turanza All Season 6. Der Ganzjahresreifen verbindet eine hervorragende Bremsleistung zu jeder Jahreszeit mit ausgezeichneter Performance auf Schnee und einer verbesserten Laufleistung. Er eignet sich insbesondere für Autofahrer, die überwiegend im urbanen Raum oder in Regionen mit milderen Wintern unterwegs sind, häufig kürzere Strecken fahren und nur selten mit extremen winterlichen Bedingungen konfrontiert sind.

Für ein Höchstmass an Sicherheit und Leistung empfehlen Experten jedoch grundsätzlich eine saisonale Bereifung. Speziell entwickelte Winter- und Sommerreifen können ihre jeweiligen Leistungseigenschaften unter anspruchsvollen saisonalen Witterungsbedingungen gezielter ausspielen.

 

https://www.bridgestone.ch/ 

 

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