16.01.2026

Amag steigert Marktanteil auf 32,1 Prozent und trotzt dem rückläufigen Automarkt

Auf dem Zürichberg lud die Amag zur traditionellen Jahrespressekonferenz. Zahlreiche Auto- und Wirtschaftsjournalisten folgten der Einladung von CEO Helmut Ruhl und Unternehmenssprecher Dino Graf ins Sorell Hotel. Es gab Erfreuliches zu berichten.

Amag steigert Marktanteil auf 32,1 Prozent und trotzt dem rückläufigen Automarkt

Hatten Erfreuliches zu berichten: Amag-CEO Helmut Ruhl (r.) und Leiter Group Communication Dino Graf.

Die Amag Gruppe schliesst das Geschäftsjahr 2025 trotz herausfordernder Rahmenbedingungen sehr erfolgreich ab. Während der Schweizer Fahrzeugmarkt seinen Abwärtstrend fortsetzte und die Neuzulassungen um rund 2,4 Prozent auf 233’737 Personenwagen zurückgingen, konnte die Amag ihren Marktanteil auf 32,1 Prozent steigern. Damit erreichte das Unternehmen den zweitbesten Wert in seiner Geschichte. Gleichzeitig erzielte die Gruppe mit rund 7500 Mitarbeitenden und etwa 800 Lernenden einen konsolidierten Umsatz von 5,0 Milliarden Franken.

 

Die Amag-Marken im Überblick: Volkswagen verteidigte mit 25’607 verkauften Fahrzeugen zum 27. Mal in Folge die Marktführerschaft. Der VW Tiguan war mit 5181 Zulassungen das meistgekaufte Auto der Schweiz. Skoda erreichte mit 22'290 Neuzulassungen und einem Rekordmarktanteil von 9,5 Prozent erstmals Platz zwei in der Markenrangliste, während Audi (17'225, 7,4% MA) auf Rang fünf und Seat/Cupra (9905, 4,2% MA) auf Rang sieben das starke Gruppenergebnis abrundeten. Insgesamt stammten sechs der zehn meistverkauften Modelle von der Amag Gruppe.

 

Auch im Bereich Elektromobilität baute die Amag ihre Spitzenposition weiter aus. Mit 16’508 verkauften Elektrofahrzeugen erzielten die Marken der Gruppe bei den Personenwagen einen Marktanteil von 31,0 Prozent. CEO Helmut Ruhl ordnet den Erfolg ein: «Neben dem Technologiewandel stellt der rückläufige Markt die Branche vor grosse Herausforderungen. Dass wir dennoch zulegen konnten, unterstreicht die Stärke unserer Produkte und Marken, unsere strategische Klarheit, das Engagement unserer Partner im Handel und Service und das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden.»

 

Parallel dazu investierte die Amag weiter in integrierte Energie- und Mobilitätslösungen. Mit der sogenannten Urban Electric Car Family sollen neue, bezahlbare Elektromodelle zusätzliche Segmente erschliessen – darunter der VW ID. Polo, der Cupra Raval oder der Skoda Epiq. Ergänzt wird das Angebot durch neue Ladelösungen mit Zugang zu rund 20’000 Ladestationen in der Schweiz und über einer Million Ladepunkten in ganz Europa sowie einem verlängerten 28-Rappen-Tarif an ausgewählten Standorten.

 

Auch im Energiebereich setzte die Gruppe Akzente: Die zur Amag gehörende Helion Energy AG errichtete 2025 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 52,4 GWh und baute unter anderem Schnellladestationen für die Migrol-Gruppe. Gleichzeitig entwickelte sich das Leasinggeschäft stabil weiter, gestützt durch mehrere Anleiheemissionen, darunter auch Green Bonds.

 

Mit Blick auf die politischen Rahmenbedingungen betont Ruhl: «Transformation ist eine Gemeinschaftsaufgabe.» Der erreichte Marktanteil im Jahr 2025 unterstreiche den Anspruch der Amag, die Transformation zur erneuerbaren Mobilität aktiv mitzugestalten und ihre Position als führende Anbieterin integrierter Mobilitätslösungen in der Schweiz weiter auszubauen. 

 

Für den langjährigen Unternehmenssprecher Dino Graf war dies zugleich die letzte Jahres-PK. Graf wechselt auf Mitte Jahr als Geschäftsführer zur neu gegründeten Amag Classic, wo er seiner Leidenschaft frönen darf - sich um altes, schönes Blech zu kümmern.

 

www.amag.ch

 

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