08. März 2010

Jürg Rothen über furzende Kühe und die Gilde der Klimaforscher

«Billige und naive Methoden»

Jürg Rothen über furzende Kühe und die Gilde der Klimaforscher

Jürg Rothen, Finanz- und Wirtschaftsexperte

Es ist an der Zeit, eine heilige Kuh zu schlachten. Das sektiererische Getue der gesamten Gilde der Umweltaktivisten geht mir schon so lange auf den Wecker, dass ich schier platze. Das Thema ist so endlos wie die Klimageschichte selber, schade dass der Platz hier nicht reicht, um damit aufzuräumen.

Jedenfalls hat es die CO2-Mafia geschafft, dass mittlerweile jeder Bauer ein schlechtes Gewissen bekommt, wenn eine seiner Kühe mal furzt. Auf welchem Planeten leben wir denn? Die Erfinder aller Märchen – die verehrten Gebrüder Grimm – sind längst tot! Wo bleibt der Bezug zur Realität, die Balance und der gesunde Menschenverstand? Tatsache ist:

Wenn der ganze Planet Wohlstand auf Schweizer Niveau haben wollte
(und zweifelsohne will er das auch!), dann müsste die Erde viermal so gross sein. Völlig unmöglich! Wenn der ganze Planet so leben wollte wie die USA (und dies ist auf eine ähnlich sektiererische Weise immer noch die kranke Vorstellung unserer Nachbarn auf der anderen Seite des Atlantiks), dann müsste der Planet mehr als zehnmal grösser sein. Es geht einfach nicht, es ist schlicht unmöglich und das muss festgehalten werden.


Das gesamte CO2-Theater ist bestenfalls ein Ablenkungsmanöver, das (notabene zu Unrecht) massenweise Geld in die Kassen derer spült, die den ganzen Mist vertreten und verdrehen. Wenn nämlich für jeden Kuhfurz, der auf irgendeiner Wiese dieser Erde gelassen wird, wieder ein Baum angepflanzt würde, der vorher aus sinnloser Geldgier wegrasiert worden ist, dann könnten wohl schon bald auch die Chinesen ohne schlechtes Gewissen Auto fahren.

Wir können doch nicht so blöd sein und die Lunge unserer Erde – nämlich das gesamte Grünzeug über und unter Wasser – so rasch es geht komplett zerstören und dann glauben, dass ein paar Autos und Kuhfürze weniger das Problem lösen! Das ist ungefähr genauso dumm wie zu glauben, dass man jahrelang fünf Schachteln Zigaretten am Tag rauchen kann und die Lunge danach mit Hilfe einiger Preisaufschläge wundersam geheilt wird.

Nun, ich habe auch keine Lust im Dreck zu verrecken. Und schon gar nicht im Dreck der anderen. Und ich hätte auch lieber Solarenergie in jedem Kuhstall dieser Erde.

Aber wenn ich schon die ganzen Zeit schikaniert werde und noch dafür bezahlen muss, dann erwarte ich, dass die Probleme dort angegangen werden wo sie entstehen und nicht, dass ich als Geldgeber für Symptombekämpfung herhalten muss. Und ich erwarte erst recht, dass mir nicht vorgegaukelt wird, dass Lebensmittel in den Tanks und ähnlicher bodenloser Schwachsinn eine Lösung sein sollen! Noch viel weniger hilft, was kürzlich von Hackern aufgedeckt wurde – Stichwort Klima-Gate:

Nämlich mit welch billigen und naiven Methoden die Gilde der Klimaforscher Daten fälscht, manipuliert oder sogar erfindet. Dieser offensichtliche Skandal geht so weit, dass möglicherweise sogar der Nobelpreisträger (!) Rajendra K. Pachauri, Chef des UNO-Weltklimarates, seinen Preis zurückgeben muss. Einer der letzten Berichte des Weltklimarates der UNO (!) – an welchem übrigens immerhin rund 3000 (!) hochbezahlte Wissenschaftler mitgearbeitet haben  – enthält so viele Lügen, dass es sogar einigen seriösen Universitätsprofessoren des grünen Faches aufgefallen ist und sie sich dafür schämen, ja sogar von ihrer eigenen Gilde distanzieren.

Natürlich ist es richtig, wenn wir die Umwelt hegen, und natürlich ist es richtig, wenn wir versuchen, Energie einzusparen. Und wir müssen darüber reden. Aber es hilft nicht, mit Wattebäuschchen um sich zu werfen.

Noch weniger hilft es, den Kühen das Furzen zu verbieten, es ist einfach nur lächerlich. Es hilft schon das Bewusstsein, dass es nur um Geld geht, wie immer. Die wirtschaftlichen Interessen setzen sich immer durch, leider.

Und solange es sogar den Umwelt- und Klimaforschern nur ums schnelle Geld und ihre Karriere geht, rennen wir in die falsche Richtung. Nur die Kühe nicht, die sind ehrlich. Die wollen nur in Ruhe furzen.

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