02. Juni 2009

Auflösung Auto-Crack 5/2009: «Racer und Sänfte in einem»

(B) 1. Es handelt sich um eine pneumatische Federung. Erkennbar ist dies am Rollbalg. – 2. Die rechts abgebildete Achse ist eine Vorderachse. Das Lenkgetriebe ist nicht eingezeichnet.

Auflösung Auto-Crack 5/2009: «Racer und Sänfte in einem»

Der in Leipzig produzierte Panamera will mit technischen Innovationen und dem Spagat zwischen Sportlichkeit und Komfort die Käufer umwerben.

Allerdings sind die Achsschenkel drehbar gelagert (Kugelgelenk beim oberen Dreiecksquerlenker). – 3. Es handelt sich um innenbelüftete Scheibenbremsen mit Festsattel-Bremszangen. – 4. Siehe Grafik rechts. – 5. Die Radaufhängung gehört in die Hauptfamilie der Einzelradaufhängung. – 6. Es handelt sich um den unteren Querlenker. – 7. Es ist ein Allradantriebskonzept. Sowohl an der Vorder- wie auch an der Hinterachse sind Antriebswellen und Ausgleichsgetriebe ersichtlich. (F) 1. Luftfederungen weisen eine progressive Federkennlinie auf. – 2. Sowohl an der Vorder- wie auch an der Hinterachse werden Festsättel-Bremszangen eingebaut. Erkennbar ist die Art an den zwei Entlüftungsschrauben. Pro Seite sind je zwei Kolben eingebaut, welche den hydraulischen Druck der Bremsflüssigkeit in Anpresskraft für die Bremsbeläge umwandeln. – 3. Um den Ein- und Ausfederweg feststellen zu können, werden an allen Federbeinen Wegsensoren eingebaut. Das Fahrwerksteuergerät kann so den aktuellen Höhenstand feststellen und damit den Druck im Zylinder erhöhen oder absenken. – 4. Porsche baut eine Doppelquerlenkerachse ein. Die ungleichlangen Querlenker (oben kürzer als unten) ermöglichen beim Einfedern, dass sich der Sturzwinkel vergrössert und so bei der Kurvenfahrt das Wanken der Karosserie kompensiert wird. Dadurch bleibt der Reifen parallel zur Fahrbahn und kann so grössere Längs- und Seitenkräfte übertragen. – 5. Der bananenförmige Querlenker könnte gegossen oder geschmiedet werden. Um die Festigkeit garantieren zu können, wird der Querlenker oft geschmiedet. – 6. Der Panamera soll höchsten Ansprüchen genügen. Um sowohl Reifengeräusche von der Karosserie fernzuhalten und die Qualität der Radführung zu erhöhen (Festigkeit), verwendet Porsche einen Hilfsrahmen. (P) 1. Es handelt sich um einen Wankstabilisator. – 2. Nein. Es ist nicht ersichtlich. Ob eine Wankstabilisierung an der Hinterachse eingebaut ist, kann aufgrund der Grafik nicht beantwortet werden. – 3. Der Kurvenstabilisator ist in der Mitte getrennt. Durch Ansteuerung können die beiden Stabilisatorhälften verbunden werden. Damit können bei Geradeausfahrt einseitige Unebenheiten einer Seite aufgenommen werden, ohne Kräfte auf die andere Radseite zu übertragen. Bei Kurvenfahrt übernimmt die Wankstabilisierung (Porsche nennt sie PDCC) die konventionelle Aufgabe der Reduktion der Karosserieneigung. – 4. Porsche baut als erster Automobilhersteller eine Luftfederung mit Zusatzluftvolumen. Ein zusätzlicher Behälter kann über ein Magnetventil mit dem Hauptfederraum verbunden und so das Volumen vergrössert werden. Dank dem Zusatzvolumen wird die Federung weicher und entsprechend komfortabel. Somit kann der Panamera vom Reisegleiter zum sportlichen Viersitzer mutieren. (se)

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