23. Februar 2010

Weniger Getötete und Schwerverletzte im Strassenverkehr

Die Zahl der Verkehrsopfer ist letztes Jahr leicht gesunken: 2009 starben auf Schweizer Strassen 348 Menschen (2008: 357 / minus 3 Prozent), 4648 wurden schwer verletzt (2008: 4780 / minus 3 Prozent). Allerdings kamen meher als doppelt so viele Velofahrer ums Leben. Dies ergab die jährliche Erhebung der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung bei den kantonalen Polizeistellen.

Weniger Getötete und Schwerverletzte im Strassenverkehr

Alarmierend: Die Anzahl der getöteten Velofahrer hat sch in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt.

Besonders bei den Insassen von Personenwagen hat die Zahl der Schwerverletzten und Getöteten markant abgenommen, womit sich der Trend der vergangenen Jahre bestätigt. Zu den Gründen, die zu einem immer besseren Schutz der PW-Insassen führen, zählen die technologischen Fortschritte (insbesondere Fahrer-Assistenz-Systeme), verbesserte Infrastrukturen sowie koordinierte präventive und repressive Massnahmen der Verkehrspolizei.


Die positive Entwicklung darf indessen nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch immer zu viele PW-Insassen auf Schweizer Strassen schwer verletzt werden oder ihr Leben verlieren. Eine weitere deutliche Senkung der Unfallzahlen ist nicht nur nötig, sondern dank den Massnahmen des Verkehrssicherheitsprogramms Via sicura auch möglich.

 

Bei den Velofahrern sind die Unfallzahlen besorgniserregend. So hat sich die Anzahl der getöteten Velofahrer gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt (Schwerverletzte: plus 4 Prozent). Angesichts der Tatsache, dass die Verkaufszahlen von Fahrrädern - nicht zuletzt auch wegen der wachsenden Beliebtheit von E-Bikes - gegenwärtig stark zunehmen, ist der Schutz dieser verletzlichen Verkehrsteilnehmer umso dringender.

 

Dazu sind Anstrengungen in verschiedenen Richtungen nötig. Gefordert sind Planer und Politiker (Verbesserung der Infrastrukturen, z.B. durch Ausbau des Radwegnetzes), die motorisierten Verkehrsteilnehmer (Rücksicht, kein Alkohol am Steuer, angepasste Geschwindigkeit), die Velofahrer selber (korrektes Verhalten im Strassenverkehr), die Präventionsstellen (Kampagnen zur Erhöhung der Helmtragquoten und Verbesserung der Sichtbarkeit) sowie die Polizei (Durchsetzung der Verkehrsvorschriften). (Originaltext bfu)

 

Eine Tabelle mit den Zahlen finden Sie unter "Bilddownload".

 

www.bfu.ch

 

 

 

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