02. Juni 2009

Gesamtpaket ist entscheidend

In der Mai-Ausgabe beantworteten zahlreiche Lackanbieter unsere Fragen zu den Themen «Kleinschaden-Reparatur» und «Farbtonfindung». Heute vernehmen Sie, was die Beschichtungstechnik im vergangenen Jahr für Innovationen hervorgebracht hat, wie der technische Support im Alltag funktioniert und welche Empfehlungen für Schadenmanagement-Partner ausgegeben werden.

Gesamtpaket ist entscheidend

Neue Töne und neue Verfahren: Damit die Carrossiers immer auf der Höhe der Zeit sind, organisieren die Lackhersteller zahlreiche Ausbildungsmöglichkeiten. Diese zu nutzen ist überlebenswichtig.

Neun Lackanbieter haben wir gefragt, welche Neuerungen in der Beschichtungstechnik eingetroffen sind. Aber auch andere brennende Fragen wurden von ihnen beantwortet. Interessant ist es zu lesen, wo die einzelnen Unternehmen ihre Schwerpunkte setzen.

 

Hier nun die Antworten auf die Frage:

Bestimmt hat sich in der Beschichtungstechnik in Ihrem Unternehmen in den letzten Monaten etwas verändert. Was wurde neu eingeführt?

DeBeer: Daniel Zollinger, bei Winoil zuständig für den Carrosseriebereich, ist stolz über die komplett neuen Lackreihen mit VOC-konformen Produkten, vom Grundmaterial bis zur Decklackierung.

DuPont: Wegen der im Januar 2007 in der EU eingeführten neuen Gesetzgebung betreffend VOC-armen Produkten musste neben der Einführung von Wasserbasislacken auch eine Mehrzahl von Grundierungen und Klarlacken angepasst oder neu entwickelt werden.  Diese Produkte wurden natürlich auch unseren Kunden in der Schweiz vorgestellt und mit Erfolg vermarktet. Bei korrekter Anwendung erlauben diese Neuheiten eine noch verbesserte Produktivität und einen hohen Qualitätsstandard. Diese umweltfreundlichen Produkte sind mit dem Logo LE (Low Emission) bezeichnet, teilt Key Account Manager Thomas Nussbaum mit.

Glasurit: Glasurit hat in allen Bereichen Grundierung, Füller und Decklacke neue Innovationen auf den Markt gebracht, welche das Glasurit Ratio System komplettieren oder ergänzen. Dabei möchten wird nur auf einige wenige speziell hinweisen:

 

  • Glasurit Beispritzlack 90–M50 Produkt zum sicheren Beilackieren des wasserverdünnbaren Basislacksystemes Reihe 90.
  • Neue Füllergeneration mit VOC-Gehalt unter 540 g/l.
  • Glasurit HS-Grundfüller 285-500 grau, 285-550 schwarz und 285-650 weiss sowie Glasurit Grundfüller 285-700.
  • Wasserbasierende Dispersionen Glasurit 11-E 20A sonnenorange, 30A feuerrot und 30B magmarot, zur Ergänzung des Basislacksystems Reihe 90. Diese Mischdispersionen zeichnen sich durch eine ausgezeichnete Deckkraft aus.

 

Gyso: Martin Bähni, Bereichsleiter bei der Gyso AG, bietet dem Lackierer mit der S-Linie eine kostengünstige Alternative zu den teuren Linien der Mischlack-Lieferanten. Die S-Linie hat sich auf dem gesamten Schweizer Markt sehr gut etabliert und kann mit seiner Qualität überzeugen. Der HS Klarlack S80 zeichnet sich besonders durch seinen Glanz, die kurzen Trocknungszeiten, leichter Verarbeitung und gute Finisheigenschaften aus. Zur Auswahl stehen vier Härter-Varianten, von express bis zu extra lang. Der Kunde kann mit einem Klarlack vom Spot-Repair bis zur Ganzlackierung alles abdecken. Nebst dem HS Klarlack S80 ist mit denselben Härtern auch der Multifüller S20 ein Multitalent bei Schleif- und Fülleigenschaften. Die ganze S-Linie glänzt mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis. Lechler: Aus dem Carro-Bereich der ESA hat uns Heinz Bachmann diese Antwort zukommen lassen: Alle aktuellen Lechler-Produkte sind gemäss den gültigen europäischen Umweltschutzbestimmungen entwickelt worden. Hierunter befinden sich die Hydrofan-Basisfarben, die alle Anforderungen des Marktes erfüllen: Ein aus 60 Basisfarben bestehendes Mischsystem für die Bereiche Auto, Motorrad und Nutzfahrzeuge. Die Uni-, Metallic- und Perleffektfarben stehen in der innovativen Hydrobottle in 0,5-l- und 1-l-Menge zur Verfügung, die eine Mischmaschine überflüssig macht. PPG: Neben dem in «AUTO&Carrosserie» bereits vorgestellten neuen PPG Envirobase HP III-System (siehe Ausgabe 1+2/2009) hat die Belfa AG noch mehr zu bieten, weiss Mario Widmer. Da ist etwa das neue Motorraum-Reparatur- System, das mit zwei Produkten eine präzise Nachbildung der unterschidlichen Farbund Mattzustände unter der Haube zulässt. Auf der Basis des wasserlöslichen Envirobase High Performance Mischsystems wurden dazu zwei neue Produkte entwickelt; der T510 WB Umwandler sowie der D8260 Aktivator. Das Innenraum-Reparatursystem ist sehr effizient und verkürzt die Prozesszeiten klar. Zudem kann Material eingespart werden, was wiederum Einsatz- und Energiekosten senkt. Ein spezieller Inneraum-Farbfächer hilft bei der Suche nach dem richtigen Farbton. Sikkens: AkzoNobel hat eine innovative Lösung in Kombination mit dem Sikkens Autoclear UV Klarlack und der UV LED gun eingeführt. Auftragen, Belichten und Trocknen des Klarlacks im gleichen Prozess mit der LED-Einheit. Folgende Nutzen hat die neue Technologie: Extrem kurze Trocknungszeiten, geringere Energiekosten, höherer Durchsatz, kürzere Prozesszeiten, keine thermische Belastung. Die zweite verblüffende Neuheit ist der Sticker Fix: Ein Kleber für schnelle und einfache Anwendung für jedermann. Dabei wird bei einer Reparatur eine spezialle Folie in der Originalfarbe mitlackiert. Stellt nun der Kunde fest, dass bereits kurze Zeit später bereits wieder ein Kratzer oder ein anderer Farbschaden (Steinschlag) das Gesamtbild stört, lässt er die Folie beim Carrossier genau passend zuschneiden (plottern). Im Nu ist die Stelle kaum sichtbar abgedeckt und bestens verschlossen. Die spezielle Folie ist getestet und auf das Sikkens System abgestimmt. Spies Hecker: Die zur Zeit angebotenen Systeme sind die dem aktuellsten Stand der Technik entsprechende Produkte und Technologien. Im Bereich Fahrzeugreparatur sind die Werkstätten darauf angewiesen, Zusatzgeschäfte zu generieren, etwa im Nutzfahrzeugbereich. Um das Handling und die Anwendung in der Werkstatt zu erleichtern, fasst Spies Hecker seine Produkte für die Nutzfahrzeugreparaturlackierung unter dem Markennamen Permafleet zusammen. Ein Name, ein Produktsystem. Das Sortiment für die Reparatur von Nutzfahrzeugen wird gebündelt. Klar strukturiert und übersichtlich gekennzeichnet mit neuem Etikett. «Die neue Marke mit helloranger Farbgebung und NFZ-Logo ermöglicht jetzt eine schnelle Zuordnung der Produkte», erklärt Volker Wistorf, Leiter Technischer Service der Spies Hecker in Pratteln. «Damit schaffen wir noch mehr Prozesssicherheit und geben dem Lackierer eine klare Orientierung.» Grundierung, Füller, Decklack oder Klarlack – Schritt für Schritt werden die verschiedenen Materialien auf die einheitliche Kennzeichnung umgestellt. Die gewährte Produktqualität erfüllt die speziellen Anforderungen der Nutzfahrzeuglackierung. Durch individuelle Aufbauempfehlungen lässt sich die Lackierung flexibel an die Anforderungen anpassen. «Das Lacksystem stellt bei der Reparatur sowohl die mechanische als auch die chemische Beständigkeit wieder her und lässt sich ausgezeichnet bei der Mehrfarbenlackierung einsetzen.» Die Spies Hecker Kunden profitieren von kurzen Durchlauf- und Standzeiten bei einer hohen Reparaturqualität. Permafleet kann mit Permaflex-Produktsystemen sehr schnell auf industrielle Anwendungen erweitert werden, da beide Systeme miteinander kompatibel sind. Das hält den Lackierbetrieb auch bei der Geschäftsfelderweiterung flexibel. Sichtbar wird Permafleet in der neuen Colour Index Box zur Farbtonbestimmung von Nutzfahrzeugen. Die mit Originallack applizierten 3000 Paspeln auf 28 Farbfächern bilden alle gängigen Farbtöne wie Register- und LKW-Standards sowie Hausfarbtöne ab. Zusätzlich umfasst der Colour Index zwei Farbtonfächer mit 100 matten Farbtönen, da Hersteller und Flotten bei Anbauteilen oder Chassis- Rahmen häufig matte Decklacke einsetzen. «Auf der Rückseite jeder Paspel befindet sich der Farbtoncode», hebt Volker Wistorf hervor. «Mit diesem Code lässt sich die passende Farbmischformel in der Colour-Software CR-plus einfach finden.» Sichere und schnelle Anwendung. Bei der Reparatur von Trucks & Co. heisst es künftig: alles Permafleet. Standox: Ein gutes Beispiel ist das neue Micro- Repair. Mit diesem hochmodernen Verfahren können kleine Schönheitsreparaturen schnell, kostengünstig und in bester Standox-Qualität behoben werden. Durch den Einsatz des innovativen Standoflash-UV-Systems verkürzt sich die Arbeitszeit je nach Reparaturprozess um bis zu 70 Prozent. Natürlich versuchen wir auch, aktuellen Lacktrends mit der Einführung neuer innovativer Farbtöne gerecht zu werden: So haben wir exklusiv für die Edel-Tuningschmiede Carlsson auf einem umgearbeiteten Mercedes SL 63 AMG einen matt-schwarzen Lack in einem zuvor noch nie gesehenen Mattigkeitsgrad appliziert. In Kürze werden wir mit Standox 2K-Spezial Matt ein Additiv zur Lackierung von halbmatt und matt lackierten Fahrzeugen auf den Markt bringen. Zu nennen sind hier auch die aktuellen Effektlacke Blue Flame und Red Rocket aus der Exclusive Line-Serie von Standox, die sich durch spektakuläre Lichteffekte auszeichnen. Und last but not least das Lacksystem Multimix für Industrie und Handwerk, mit dem sich über 20’000 Farbtöne in verschiedenen Qualitäten und Oberflächeneffekten rezeptieren lassen. Diese Vielseitigkeit macht Multimix zu einem hervorragenden Instrument für Autolackierereien, die sich neue Kundengruppen erschliessen wollen. Der technische Support ist für die Anwender von entscheidender Bedeutung. Welche Hilfestellungen bietet Ihr Unternehmen? DeBeer: Für unsere Systemkunden besteht eine Hotline für Technische Fragen. Zudem sind unsere Aussendienstmitarbeiter auch als Techniker geschult und ausgebildet. Diese Leute kennen unser System in- und auswendig und können auch jederzeit telefonisch, oder vor Ort in kürzester Zeit Hilfestellung leisten, sofern das gewünscht wird oder notwendig wird. DuPont: Mit den ständig steigenden Qualitätsanforderungen und Auswahl der Farbtöne sowie Einführung vieler neuer Produkte ist eine optimale technische Unterstützung von ausserordentlicher Bedeutung. Unsere Techniker sind mit einem Service-Van ausgestattet und schulen die Lackierer hauptsächlich vor Ort beim Kunden, mit deren Geräten und Installationen. Damit wird eine praxisgerechte und realitätsnahe Schulung sichergestellt. Je nach Bedarf bieten wir auch Colorist- oder andere spezifische Kurse an. Als weiteren Sofort-Service bieten wir eine Telefon-Hotline und Webseite (www.dupontrefinish.ch), um Fragen unserer Kunden kompetent zu beantworten. Glasurit: Wichtige Supportleistungen sind neben dem direkten Kontakt unserer Techniker und Verkaufsberater, die Telefon-Hotline 0800 880 400, die technischen Dokumentationen in Papierform und die allgemein zugängliche Internetplattform www.glasurit.com Lechler: Die Lechler Coatings bietet den Handelspartnern und Anwendern in ihrem Centre for Excellence ein umfangreiches Schulungsangebot rund um die Lackapplikation, einschliesslich Colorimetrie und Gebrauch der Ausrüstungen. Ausserdem ist hier das Color Call Center zu Hause, das auf telefonischem oder elektronischem Weg den Kunden unmittelbar bei der Lösung von Problemen zur Verfügung steht. Vor Ort nutzen unsere Kunden die Lechler Explorer Software, mit der online auf die Datenbank der zehntausende Farbrezepturen zurückgegriffen wird, der Arbeitsplatz mit vielen Features verwaltet werden kann und alle praktischen Information für die Verwendung der Lechler-Produkte bereitgestellt werden. Der technische Aussendienst berät vor Ort die Kunden in der Praxis und bei der Einführung unserer Produkte. Sikkens: Hauseigenes, topmodernes Technical Competence Center, in dem jährlich zwischen 250 und 300 Teilnehmer geschult oder ausgebildet werden:

 

  • Schulungen, Einführung neuen Kundenmitarbeiter, Produkteschulungen.
  • Ansprechpartner für telefonisch technische Anfragen.
  • Grosses Schulungsangebot.
  • Anwendungstechniker sichern Einsatz vor Ort (Technischer Support vor Ort durch unsere ausgebildeten Anwendungstechniker und Aussendienstmitarbeiter).
  • Auf Wunsch auch Spezialtraining möglich.

 

Spies Hecker: Die technische Betreuung des Kunden ist wichtig und gehört bei Spies Hecker zum Tagesgeschäft. Gewährleistet wird dies durch zwei Anwendungstechniker, einen Innendiensttechniker für Coloristik und mich, Volker Wistorf, selbst, sowie durch Fachspezialisten aus der Zentrale in Köln und zwei technische Aussendienstmitarbeiter, die neben den verkaufstechnischen Arbeiten, für die italienisch- und französischsprechenden Teile der Schweiz technische Unterstützung bieten. Im Rahmen unseres Service-Paketes steht dem Kunden die technische- wie auch die Color-Hotline unseres Hauses zur Verfügung. Unsere Techniker sind per Mobiltelefon jederzeit für offene Fragen erreichbar. «Produkt- und Systemschulungen» werden auch in der «Lack-Akademie» von Spies Hecker angeboten. Laufend finden Schulungen über neue Technologien, Speed Repair, Nutzfahrzeug, Color College, Design, SprayMax und vor allen Dingen für Lehrlinge in den Training Centren in Pratteln und Bachenbülach statt. Auf Kundenwunsch schulen unsere Techniker vor Ort beim Kunden. Möchte der Kunde seine Werkstatt neu gestalten, bietet Spies Hecker auch Support und Mithilfe bei der Werkstattplanung. Standox: Auf diese Frage ging René Tschamper, der Teamleiter Anwendungstechnik bei der André Koch AG ein. Wir haben für die Betriebe ein umfassendes Service-Paket geschnürt, auf das sie ihrem Bedarf entsprechend zugreifen können. Dazu gehören an erster Stelle die massgeschneiderten Trainings und Workshops in den Standox Informationszentren. Während der Kurse lernen die Teilnehmer neueste Technologien und Techniken kennen und haben genügend Zeit, das Gelernte praktisch anzuwenden. Dann sind natürlich auch unsere Fachberater und Anwendungstechniker zu nennen, die in die Betriebe gehen, den Inhabern beratend zur Seite stehen und vor Ort die Mitarbeiter schulen. Nicht zu vergessen die Kollegen, die über die Service-Hotline telefonisch mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dann wären da noch unsere Print-Angebote zum Nachschlagen wie die Standothek- Ratgeber: Jeder Ratgeber fasst für einen ausgewählten Bereich des Werkstattalltags das Wissen um die einzelnen Arbeitsschritte in der richtigen Reihenfolge und Technik leicht verständlich in Wort und Bild zusammen. Versicherungen und andere Organisationen befürworten das Schaden-Management. Was empfehlen Sie Ihren Kunden diesbezüglich und mit wem arbeiten Sie zusammen? DeBeer: Im Bereich des Schadenmanagement empfehlen wir unseren Kunden eine transparente Schadenabwicklung für den Kunden und die Versicherung. Von der Annahme bis zur Ablieferung sollte der ganze Prozess immer nachvollziehbar und transparent sein. Das beginnt mit der korrekten Erfassung der Daten vom Kunden, der Versicherung und des Fahrzeuges, so wie das Aufgebot des Fahrzeugsachverständigen im Versicherungsfall. Erstellung einer Schaden-Kalkulation mit Hilfe eines auf dem Markt befindlichen anerkannten Kalkulationssystem. DuPont: Es ist heutzutage fast unmöglich für einen Carrosseriebetrieb ohne einen Partner, sei es eine Garage oder eine Versicherung, zu bestehen. Wir spornen unsere Kunden an, aktives Management zu betreiben, d.h. Partnerschaften mit Auftraggebern zu suchen und abzuschliessen. Glasurit: Wir konzentrieren uns auf unsere Kernsegmente Produktinnovation, Farbtonmanagement und Value Added Services wie Ratio-Concept- plus sowie Anwenderseminare. Lechler: In dieser Thematik wollen wir keine Richtlinien vorgeben. Selbstverständlich unterstützen wir unsere Kunden wo wir können, wenn ein individuell angestrebtes Ziel umgesetzt werden soll. Sikkens: Unsere Acoat selected Partnerschaft sind ein Netzwerk zwischen selbständigen Karosserie- und Lackierfachbetrieben sowie Akzo- Nobel. Aufgrund der Tatsache, dass der Standard der Betriebe innerhalb dieses Netzwerkes hoch ist, erlauben wir uns, Versicherungen und andere Organisationen für dieses Netzwerk zu interessieren und weisen auf diese hervorragende Plattform hin. AkzoNobel selbst steuert keine Schäden. Versicherungen oder andere Organisationen können aber Acoat selected Betriebe selbst ansprechen und diese Plattform für ihr Netzwerk nutzen. Es liegt dann in der Entscheidungsmacht vom angesprochenen Karosserie- und Lackierfachbetrieb, ob dieser eine Zusammenarbeit etwa mit einem Versicherungsunternehmen eingeht. Eine solche Zusammenarbeit kann die Auftragslage eines Betriebes stark verbessern, wir geben aber gleichzeitig den Hinweis, die Angebote zu prüfen und sich über eventuelle Nachteile einer einseitigen Abhängigkeit zu einem Schadensteuerer bewusst zu sein. Spies Hecker: Anlässlich der 125-Jahr-Feier von Spies Hecker in Basel im Jahr 2007 und der damit verbundenen Fachtagung über «Schadenmanagement heute und in Zukunft» wurde das Thema ausführlich diskutiert. «In Zukunft kommt es mehr denn je auf effiziente Werkstattprozesse an, die es ständig zu optimieren gilt», betonte Spies Hecker Business Manager Selcuk Özgül damals. «Zunehmendes Schadenmanagement und steigende Kundenforderungen verlangen wirksame Strategien, damit der Betrieb seine Rendite sichert. Mehr aktives Kundenmanagement im Carrosserie- und Lackierbetrieb wird gefordert.» Hintergrund: die dramatische Verschiebung der Kundenstrukturen im Markt. «Die neue Bündelung der Schadensteuerung durch Leasinggesellschaften einerseits, die teilweise schon seit über 10 Jahren bestehendenVersicherungs-Partnerbetriebe andererseits zeigen deutlich, wie sehr sich die Branche verändert hat und weiterhin verändert.» Für viele Betriebe kommt es daher künftig noch stärker auf professionelle Akquisition und Kundenbindungsstrategien an. Nicht nur Flotten- und Leasinggesellschaften, Broker wie Nobilas-Innovation Group oder aber Schadenregulierungssysteme wie Helppoint sind Geschäftsfelder, die durch optimierte Werkstatt- und Kundenmanagementprozesse neben den klassischen Kundensegmenten wie Privatkunden, erfolgreich in eigenen Kundenportfolios integriert werden können. Auch die Industrie- und Nutzfahrzeuglackierung als weitere zukunftsorientierte Geschäftsfelder lassen sich erfolgreich ausbauen. «Wir helfen unseren Kunden, sich professionell aufzustellen. Dazu betreiben wir Lobbying bei den erwähnten Organisationen für unsere CUI-Mitglieder, da diese unserer Meinung nach aber auch nachweislich, alle Anforderungen für Schadenmanagement erfüllen und bei Interesse der Parteien als Vertrauensfirmen in die Netzwerke aufgenommen werden können. In unserer Strategie hat sich nichts geändert. Wir haben keine direkten Partnerschaften mit den Schadensmanagement durchführenden Institutionen », verdeutlicht Selcuk Özgül. Standox: Getreu dem Motto «Think global – act local » informiert Standox seine Kunden über aktuelle Trends und Entwicklungen auf dem Automobilmarkt, fördert den Austausch von Erfahrungen und stellt den Know-how-Transfer sicher. Dazu gehört auch, sie für die Anforderungen sämtlicher Kundengruppen, wie zum Beispiel Autoversicherer zu qualifizieren. Dabei betreibt Standox gezielt fachtechnische Informationsarbeit bei Versicherungen, Leasinggesellschaften und Flottenmanagements. Wir lenken jedoch keine Auftragsströme, den letzten Schritt zum Kunden müssen die Betriebe selbst gehen.

www.winoil.ch

www.dupontrefinish.ch

www.glasurit.ch

www.gyso.ch

www.esa.ch

www.esashop.ch

www.belfa.ch

www.sikkenscr.ch

www.spieshecker.ch

www.andrekoch.ch

 

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