08. Februar 2010

Ulrich Giezendanner über grüne Utopien

VCS = Verhinderungs-Club der Schweiz

Ulrich Giezendanner über grüne Utopien

 

Der Verstand muss einem normal denkenden Menschen still stehen, wenn er die Forderungen des VCS studiert: Rund die Hälfte der Mineralölsteuern (mit jedem Liter Treibstoff zahlen wir ca. 85 Rappen an Abgaben) soll nach dem Willen der «grünen Planwirtschafter» in Zukunft für den öffentlichen Verkehr verwendet werden. Dazu lanciert der «Verhinderungs-Club der Schweiz», kurz VCS, eine Volksinitiative.

 

Strassen sollen wohl weder unterhalten noch neu gebaut werden. Das Autofahren will der VCS längerfristig wohl ganz verbieten. Wo liegt da die Logik? Auf der einen Seite will der «Club der selbst ernannten Verkehrsfachleute» viel, viel Geld vom Strassenbenützer. Auf der anderen Seite wollen diese verwirrten Menschen den Individualverkehr reduzieren oder längerfristig gar verbieten.

 

Fahren Sie, geschätzte Leser, auch manchmal mit der Bahn? Versuchen Sie doch morgens in der Früh zum Beispiel von Bern nach Zürich zu fahren. Bequem sitzend? Fehlanzeige! Denn ein Sitzplatz in solchen überfüllten Zügen ist fast schon wie ein Sechser im Lotto!

Selbstverständlich können Sie auch erst um halb elf fahren, dann ist der Zug fast leer… Die «Experten» vom VCS glauben offensichtlich immer noch, dass die arbeitende Bevölkerung ihre Termine nach dem öffentlichen Verkehr richten kann. Wer also von Zürich nach Bern reist, darf seinen Termin in Bern erst um 11.30 Uhr festlegen. Ob das nationale Parlament wohl in Zukunft auch erst um halb elf seine Arbeit aufnehmen wird? Oder ob es dann einfach ohne Grüne und rote Umweltromantiker tagt – weil diese noch im Zug sitzen? Wir werden es sehen! Fest steht:

 

Die Initiative des VCS müssen wir sehr ernst nehmen. Mit einer Propaganda-Walze (wer die wohl bezahlt?) wird man abermals versuchen, dem Stimmbürger Sand in die Augen zu streuen.

Die Initiative ist einmal mehr ein Werk von weltfremden Ideologen. Haben die selben Leute dem Volk nicht schon einmal falsche Versprechungen gemacht? Nämlich, dass es nach Einführung der LSVA weniger Lastwagen auf der Strasse gäbe? Doch genau das Gegenteil traf ein.

 

In unserem Land werden 85 Prozent der Menschen mittels Individualverkehr befördert. Und jedes Produkt das wir aus dem Regal nehmen, wurde mindestens einmal mit einem Lastwagen transportiert. Das sind Tatsachen!

 

Doch die Realität interessiert den VCS nicht. Die grünen Weltverbesserer sehen nicht über die eigene Nase hinaus …

 

… oder könnte es sein, dass sie in Wirklichkeit auf diese Art und Weise unsere Gesellschaft nach ihrem Geschmack «umbauen» wollen?

 

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