09. April 2021

So fährt Mazda bis 2050 in die Klimaneutralität!

Die Frage nach der Klimaneutralität bewegt die gesamte Gesellschaft, aber nirgends wird so viel darüber diskutiert wie beim Thema Mobilität. Um die Klimaneutralität in der Mobilität zu erreichen, fährt der japanische Autohersteller Mazda eine mehrgleisige Strategie.

So fährt Mazda bis 2050 in die Klimaneutralität!

Elektrifizierung ist eine zentrale Säule der Mazda-Strategie. Bis 2030 werden alle Mazda Fahrzeuge, im Rahmen von Mazdas Entwicklungsprogramm «Sustainable Zoom-Zoom 2030», elektrifiziert sein. Dies wird erreicht, indem verschiedene Arten der Elektrifizierung eingesetzt werden, bspw. volle Elektrifizierung, Plug-in-Hybrid Technologie, Mild-Hybrid-Lösungen bis hin zur Multi-Elektrifizierungstechnologie.

Das Unternehmen strebt an, bis 2030 den C02 Ausstoss gegenüber 2010 um 50 Prozent zu senken. Bis 2050 sollen es dann sogar 90 Prozent sein. Grundlage hierfür ist die ganzheitliche Betrachtung «Well-to-Wheel». Diese Betrachtungsweise berücksichtigt somit nicht nur die Emissionen, die beim Fahren entstehen, sondern beinhaltet auch sämtliche C02 Emissionen von der Treibstoffherstellung, bzw. Stromerzeugung.

Mazda hat sich dem Grundsatz verschrieben, stets die richtige Lösung zur richtigen Zeit am richtigen Ort anzubieten. Das C02 Verringerungspotenzial der verschiedenen Antriebe hängt nicht nur von den Flüssigkraftstoffen ab. So variiert beispielsweise der Mix aus fossiler und nachhaltig erzeugter Elektrizität von Region zu Region, was erhebliche Auswirkungen auf den Gesamtausstoss an C02 eines Fahrzeugs hat. Bei der Entwicklung neuer Antriebe fährt Mazda daher mehrgleisig. Neben rein elektrischen Motoren werden nach wie vor auch hoch effiziente elektrifizierte Benzin- und Dieselverbrenner berücksichtigt.

So hat Mazda etwa mit seinem einzigartigen 2-Liter-Motor Skyactiv-X bewiesen, dass es möglich ist, einen in Massenproduktion hergestellten Benzinmotor, mit einem extrem mageren, homogenen Gemisch ähnlich dem für einen Dieselmotor, zu betreiben. Dabei kommt die von Mazda entwickelte Spark-Controlled Compression Ignition (SPCCI) zum Einsatz.

Das Mazda-M-Hybridsystem erhöht die Wirtschaftlichkeit des Skyactiv-X-Antriebs zudem dadurch, dass die beim Bremsen erzeugte elektrische Energie in einer Batterie gespeichert wird. Diese Energie kann danach dazu eingesetzt werden, den Motor beim Beschleunigen zu unterstützen, oder Strom für die Bordsysteme zu liefern.

Elektroautos sind unterdessen zur Lieblingslösung zahlreicher Hersteller geworden, zumal sie lokal betrachtet emissionsfrei sind: Stammt der Strom für die Batterien jedoch aus Kohlekraftwerken mit hochgradig umweltschädlichen Emissionen, kann die C02 Bilanz eines Elektroautos insgesamt gesehen durchaus schlechter sein, als die eines Fahrzeugs mit hocheffizientem Verbrennungsmotor. Hinzu kommt der C02 Ausstoss während der energieintensiven Fertigung von Batterien. Dies gilt umso mehr, wenn es sich um grosse Batterien handelt.

Mazda hat sich daher mit Blick auf seinen neuen MX-30 für eine andere Herangehensweise entschieden: das sogenannte «Rightsizing». Die Batterie ist dabei vergleichsweise leicht und doch ausreichend stark. Das bedeutet, der MX-30 erreicht seine ausgeglichene Klimabilanz schon nach wesentlich weniger gefahrenen Kilometern als Elektroautos mit grösseren, schwereren Batterien.

Die Verringerung des C02 Ausstosses, der durch die Verbrennung fossiler Kraftstoffe in Verbrennungsmotoren entsteht, gehört ebenfalls zu Mazdas grossen Zielen. Seit 2016 arbeitet das Unternehmen daher mit der Universität in Hiroshima und dem Tokyo Institute of Technology an der Entwicklung eines flüssigen klimaneutralen Biokraftstoffs aus eigens dafür gezüchteten Mikro-Algen. Dieser biologische Flüssigkraftstoff setzt bei der Verbrennung lediglich so viel Kohlendioxid frei, wie die Algen der Atmosphäre zuvor durch Photosynthese entzogen haben – ein Meilenstein auf dem Weg zur Klimaneutralität von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren.

Zusätzlich zu all diesen verschiedenen Ansätzen wird Mazda seine firmeneigene Technologie weiter entwickeln und vorhandene Modelle verbessern. Seit 100 Jahren steht bei Mazda die Entwicklung nie still:  das jüngste Beispiel hierfür sind der CX-30 und der Mazda3 mit ihrer aktualisierten Version von Mazdas einzigartigem Skyactiv-X-SPCCI-Benzinmotor. Unter dem neuen Namen e-Skyactiv X bietet der Antrieb mehr Power und mehr Wirtschaftlichkeit bei weniger Emissionen. Die Verbesserungen umfassen folgende Teile: neue Nockenwelle für die Steuerung der Einlassventile, neue Kolben und ein Verdichtungsverhältnis von 15:1 (vorher 16,3:1). Dazu kommt ein Update der Systemsoftware für das Mazda M Mild-Hybrid-System und eine neue Motorelektronik. (pd/mb)

www.mazda.ch

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