05. März 2021

Standox Profi-Tipp: So vermeidet man Löcher und Nadelstiche im Klarlack

Nadelstiche oder kleine Oberflächenfehler im Klarlack einer fertigen Autolackierung sind mehr als ärgerlich. Ein neues Standovision Trainingsvideo zeigt, was diese klassischen Fehler verursacht und wie Fachkräfte sie bei der professionellen Autoreparaturlackierung vermeiden können.

Standox Profi-Tipp: So vermeidet man Löcher und Nadelstiche im Klarlack

Das Schulungszentrum der André Koch AG in Urdorf (ZH).

Nicht erst seit der globalen Pandemie bietet Standox, eine Reparaturlackmarke von Axalta, bei YouTube und auf der Standox Website kostenfreie Online-Trainingsvideos unter dem Titel Standovision an. Die Videos leisten erste Hilfe bei gängigen technischen Problemen und geben Profi-Tipps für alltägliche handwerkliche Herausforderungen. Dort können sich Fahrzeuglackiererinnen und -lackierer unter anderem darüber informieren, wie sich Nadelstiche im Klarlack verhindern lassen. Volker Wistorf, Leiter Anwendungstechnik bei André Koch AG, fasst die Tipps hier zusammen.

Richtigen Füllerfarbton wählen: Löcher und Nadelstiche im Klarlack entstehen durch Überbeschichtung des Basislacks. Bei roten und weissen Uni-Farbtönen ist besondere Vorsicht geboten. Wenn Sie den richtigen Füllerfarbton wählen, reduzieren Sie das Risiko, zu viel Basislack aufzutragen und sparen damit ganz nebenbei auch Material und Kosten ein. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welchen Füllerfarbton Sie wählen sollen, schauen Sie bitte in die Standowin iQ Farbtonsoftware: In der Farbtonformel finden Sie den entsprechenden Hinweis.

Standoblue Basislack richtig einstellen: Die richtige Einstellung des Basislacks ist das A und O für eine fehlerfreie Lackierung. Bitte beachten Sie deshalb den Standoblue Klima-Ratgeber: Ihm können Sie alle Informationen dazu entnehmen, wie Sie den Basislack passend zu den aktuellen klimatischen Bedingungen einstellen müssen.

Für mehr Sicherheit: Standoblue Booster verwenden: Für mehr Sicherheit bei der Reparatur von Uni-Farbtönen hat Standox ausserdem ein neues Additiv entwickelt: den Standoblue Booster MIX 100. Gerade bei extremen klimatischen Bedingungen (z.B. sehr niedrige Luftfeuchtigkeit/trockene Bedingungen) unterstützt dieses Additiv die optimalen Produkteigenschaften des Standoblue Basislacks und beugt zudem Oberflächenstörungen vor.

Auf Auswahl der Lackierpistole und des Drucks achten: Folgen Sie bei der Wahl von Düsengrösse und Druck den Empfehlungen in unseren technischen Datenblättern. Eine zu grosse Düsengrösse führt zu mehr Materialauftrag und erhöht damit das Risiko von Läufern oder anderen Fehlstellen. Ähnlich verhält es sich beim Druck: Nicht fein genug zerstäubtes Material führt zu höheren Schichtdicken und entsprechenden Problemen. Zu fein zerstäubtes Material oder ein sehr hoher Eingangsdruck bringt hingegen mehr Luft in die Oberfläche und kann später zu Nadelstichen führen.

Tipps zur Trocknung mit der Handtrockenblaspistole: Wenn Sie den Basislack mit einer Handtrockenblaspistole trocknen, achten Sie auf den richtigen Druck und genügend Abstand. Wir empfehlen einen Eingangsdruck von maximal zwei Bar und einen Mindestabstand von einem Meter. Sie sollten diese Trocknungsmethode nicht anwenden, wenn der Standoblue Basislack gehärtet wird. (pd/mb)

www.andrekoch.ch

Trainingsvideo: https://www.standox.com/de/de_DE/marketing-services/training/training-videos.html

 

 

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